Die Geschichte Chinas

Vor ca. 7000 Jahren, um das Jahr 5000 v.Chr siedeln sich die ersten hoch entwickelten Stämme und Völker der neolithischen Kultur in der großen Ebene an. Bevorzugt an Flüssen lassen sich Kulturen wie die Yangshao, Xinle, Majiabang und einige andere an.

Um ca. 3000 v.Chr zu Beginn der Bronzezeit sind fast alle Ur-Volker verschwunden. Es haben sich Neue gebildet wie die Sanxingdui  (12-11 Jhr v.Chr.) die in der heutigen Provinz Sichuan lebten oder die Erlitou die im west. Henan lebten, eine Identifikation mit der Xia- Dynastie hält man im Moment für fraglich.

In der Blütezeit der Bronzezeit beginnt in China auch die Zeit der Dynastien. Die erste heute bekannte Dynastie ist die Shang- Dynastie. Das Volk existierte vom 16-11 Jhr. v. Chr. Aus ihr Stammen die ersten Schriftlichen Überlieferungen auf Knochen geschrieben der chinesischen Kultur.
Ab diesem Zeitpunkt ist die chinesische Geschichte sehr genau dokumentiert und man kann mit Sicherheit sagen, dass die Dynastie der Shang im Jahre 1045 v. Chr. Von  den Zhous abgelöst worden sind. Unter der Herrschaft der Zhou entwickelten sich die Schrift und die Kultur weiter, von nun an wurde auf Stein und Bronze geschrieben. Es entstanden die ersten Bücher. Man begann auch mit dem Himmelskult. Der Kaiser war der Sohn des Himmels, er hatte die Macht vom Himmel verliehen bekommen. Die Zhou Dynastie wird in die westliche 1045-771 v.Chr und in die östliche 771-256v. Chr. aufgeteilt.

Nun zerfiel das Chinesische Kernland in mehre kleinere Reiche, es begann die Zeit der „Wandernden Philosophen“ (722-481 v.Chr.), die heute Frühling- und Herbst (Chunqiu)-Zeit genannt wird.
Konfuzius war eine der Persönlichkeiten der Periode. Es begann der Weg zur Hockkultur mit der Ausformung der Grundzüge politischen Denkens.

Im Jahr 403 beginnt die Zeit der Streitenden Reiche auf Chinesisch (Zhanguo-Zeit). Es herrscht die Zhou- Dynastie. Durch Kriege und Zusammenschlüsse kommt es schließlich zu einem ersten Einheitsreich unter der Zhou-Dynastie. Zudem wird das Handels und Verkehrswesen ausgebaut.
221 v. Chr. folgt eine kurze Machtzeit der Qin- Dynastie, die nur 14 Jahre dauert. Trotz dieser kurzen Herrschaft, machte die Kultur einen gewaltigen Sprung. Der Buchdruck wurde erfunden und die Schrift vereinheitlicht. Jede Provinz besaß teilweise eine andere Schrift, Auswirkungen sind noch heute zu spüren, jede Region spricht einen anderen Dialekt
Nun folgt die Han- Zeit, in der die Konsolidierung des Kaisertums und Sicherung des zentralistischen Staatsmodells stattfindet. Es gibt aber auch Konflikte mit nomadischen Völkern die später auch als Mongolen und Hunnen bekannt werden.
Diese Zeit ist in drei Epochen aufgeteilt, die westliche Han- Zeit von 206v.Chr-8n.Chr., zwischen den Jahren 9-23n.Chr übernimmt Wang Mang die Macht und gründet die Xin- Dynastie. Diese zerbricht nach seinem Tod, und die so genannte östliche Han- Dynastie übernimmt wieder die Macht. 220 endet die fast 500 Jahre Regentschaft der Han-Dynastie.

Zwischen 220-589 versinkt China im totalen Chaos. Das Reich zerbricht in verschiedene Teile, doch gelingt  der Jin- Dynastie eine zwischenzeitliche Reichseinigung über den größten Teil des alten Han- Reiches. Als auch diese Dynastie untergeht spaltet sich das Riesenreich erneut, dieses mal in zwei Teile. Es gibt fünf parallel Dynastien bevor die Sui eine Reichseinigung im Jahr 581 herbeiführen. Ihre Herrschaft dauert bis 618.

Im Jahr 618 übernahm die Tang- Dynastie die Macht in China. Reichsvereinigung wurde fortgeführt und stark vorangetrieben. Auch den Frauen wurden mehr Rechte zugesprochen, sie durften sich scheiden lassen oder Kampfkünste erlernen. In dieser Zeit kam auch die erste Frau an die Macht. In der Mitte des 8. Jahrhunderts kam es zu Unruhen, die auch unter dem Namen „die Rebellion des An Lushan“. Diese hatte langwierige Folgen, die zur Stärkung der regionalen Militärgouverneure und zur Schwächung des Kaisers führten.

Im Endeffekt führte es dazu, dass das Chinesische Kaiserreich 907 auseinander brach, es gab ein großes Reich in Nordchina,  was von einander ablösenden Dynastien beherrscht wurden, in dieser Zeit kamen auch noch einmal alte Adelsfamilien an die Mach wie die Han oder die Zhou. Es gab aber noch mehrer Teilreiche im Süden. Nach dieser so genannten Wudai- Zeit.
Es folgten im aufgeteilten China eine Menge Dynastien, die es aber nie schafften das Reich wiederzuvereinigen.
1271 wird China von den Mongolen erobert. China wird ein Teil im Mongolischen Weltreich. Schon in früherer Zeit wurde China von den Mongolen heimgesucht, zum Schutz wurde eine erste Mauer gebaut, die aber nichts nützte. Diese Yuan- Dynastie wurde 1368 blutig vom Chinesischen Volk gestürzt. Die neuen Herrscher waren die Ming-Dynastie. Der dritte Kaiser der Ming- Dynastie Hung Le kam ca. 1400 an die Macht. Vorher war er Oberbefehlshaber der Armee. Stürzte aber seinen Bruder zündete dessen Hauptstadt an und brachte seine Minister, Familie und Anhänger um. Er verlegte seinen Amtssitz Nanching (südliche Hauptstadt) nach Beijing (Peking= die nördliche Hauptstadt). Dort verstärkte und erweiterte die Chinesische Mauer und begann mit dem Bau der Verbotenen Stadt. Bis heute ist die Verbotene Stadt der größte Palast der Welt und einer symbolträchtigsten Plätze Chinas. Der letzte Ming- Kaiser begann 1644 Selbstmord. Am Ende hatte er noch einen Eunuchen (Beamten der Verbotenen Stadt) an der Seite von jemals mehr als 70.000.
1644 beginnt die letzte Dynastie, die der Mandschu, am Ende wurde der Kaiser von den Kolonialmächten gelenkt, der Boxeraufstand kann die Kaiser auch nicht mehr retten. 1912 wird der letzte dreijährige Kaiser gestürzt, er verbringt sein Leben erst im Gefängnis und später wird er Gärtner im Stadtpark von Beijing.
Es wird die Republik China gegründet, die 1949 nach langen Bürgerkrieg von Mao Zedong gestürzt wird. Und heute auf Taiwan weiter existiert. 1949 ruft Mao Zedong auf dem Platz des Himmlischen Frieden vom Eingangstor der Verbotenen Stadt die Volksrepublik China aus. Es folgt mit der Kulturrevolution, ein dunkles Kapitel in der chinesischen Geschichte. Nach Maos Tod 1979 öffnet die Kommunistische Partei China für den Westen, Sonderwirtschaftszone werden eingerichtet, die China zu dem Wohlstand verhelfen den es heute hat.

China hat eine 7000 Jahre alte Geschichte, es gab Dynastien und Kaiser. Heute ist China eine Weltmacht, die es eigentlich schon seit Jahrtausend ist.
Als in Europa noch tiefstes Mittelalter war, besaßen die Chinesen schon Papiergeld, riesige Schiffe, ausgeklügelte Bautechniken und Raketen, sie waren bekannt für ihren Wohlstand und ihre Macht. China ist heute mit 1,3 Milliarden Menschen eines der größten Länder der Welt.

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