Als Bauern im Jahr 1974 in dem Dorf Xijang einen Brunnen gruben fanden sie nicht etwa Wasser sondern Terrakottascherben. Kurze Zeit später stießen sie auf die 2000 Jahre alte Terrakotta Armee die ein großes Erbe der Menschheit darstellt. Die Terrakotta Armee dokumentiert die Kunstfertigkeit und die Macht des Reiches auf eine faszinierende Weise.
Die Terrakotta Armee ist die Grabanlage des ersten Kaisers von China, Qin Shihuang. Da dieser Fund so unglaublich und wertvoll war wurde die Terrakotta Armee im Jahr 1987 von der UNESCO auf die Liste des Weltkulturerbes gesetzt.
Bis heute ist auch etwa nur ein viertel der Anlage komplett freigelegt.

Entdeckung der Terrakotta Armee
Im März des Jahres 1974 wurden die mittlerweile berühmten Tonfiguren von sechs Bauern aus dem Dorf Xijang entdeckt. Die Bauern versuchten wegen der großen Trockenheit einen Brunnen zu bohren und stießen am 29. März auf eine verbrannte und harte Erdschicht. Es kamen in etwa 4 Metern Tiefe einige Tonstücke zu tage. Darauf folgten ein mit Ziegelsteinen ausgelegter Boden, bronzene Armbrustmechanismen und bronzene Pfeilspitzen. Bis in die Kreisstadt Lintong verbreitete sich diese Nachricht sehr schnell. Der zuständige Beamte Zhao Kangmin, der für den Schutz alter Kulturgegenstände zuständig ist, reiste sofort mit einigen Sachverständigen an die Fundstelle. Bei den vielen Untersuchungen der lebensgroßen zerbrochenen Figuren ist festgestellt worden, dass die Fundstücke sehr wertvoll sind und aus der Qing Dynastie stammen. Im Kulturhaus der Stadt Lintong wurden die Figuren aufwendig restauriert und die Information über diesen Fund wurde erstmal unter Verschluss gehalten. Als ein Journalist der Zeitung Xinhua jedoch diesen Fund entdeckte schrieb er einen Bericht und somit konnte die Entdeckung vor der Bevölkerung Chinas nicht weiter verheimlicht werden. Eine Gruppe Archäologen reiste einige Monate später zu der Grabanlage und begann mit der genauen Untersuchung der Fundstelle. Unter dem Boden wurde in der Grabanlage des Kaisers eine Tonarmee mit vielen tausende Figuren entdeckt. Da die gebrannten Tonfiguren eine lange Zeit unter der Erde vergraben waren und dann Kontakt mit der Luft bekamen verloren sie in ganz kurzer Zeit ihren ursprünglichen Farbüberzug. Einigen Experten des Terrakottamuseums und auch einigen Experten aus Bayern gelang es erst Mitte des Jahres 2004 ein Verfahren zu entwickeln der zum Schutz diese Farbüberzugs dient.

Die Armee
Kaiser Qinshi Huangdi einte China erstmals unter der Qin Dynastie und nahm eine ganze Reihe gewaltiger Bauvorhaben in Angriff, darunter auch die Große Mauer. Von seinem Vorhaben wohl am besten erhalten ist die Terrakotta Armee, die ihm etwa 1 km östlich seines Grabhügels mit in die Ewigkeit gegeben wurde. Über ihre Existenz bestanden keine historischen Aufzeichnungen, sodass ihre Entdeckung auch aus diesem Grund als eine der größten archäologischen Sensationen des 20. Jahrhunderts gilt. In der Geschichte Chinas nimmt sie zweifellos eine Sonderstellung ein.
In drei Schächten in sechs Metern Tiefe unter dem heutigen Bodenniveau wird eine Armee von etwa 7000 lebensgroßen Soldaten, 600 Pferden und von 100 hölzernen Kriegswagen vermutet, von der ein Teil bereits freigelegt wurde und der im Museumskomplex besichtigt werden kann. Alle Krieger der Terrakotta Armee sind zwischen 1,80 und 2 Meter groß. Alle waren ursprünglich mit funktionstüchtigen Waffen ausgestattet: Lanzen, Dolchäxte, Streitkolben oder Schwerter aus Bronze oder Eisen und Armbrüste aus Holz. Die Soldaten und Pferde wurden aus gelbem Ton geformt und nach dem Brennen bemalt. Leider sind die lebhaften und farbenprächtigen Malereien alle verblichen.

Terrakotta Armee

Der Schacht I
Die Hauptarmee, 7000 Soldaten und einige Quadrigen (Viergespann), stehen in Schacht I. Die einzelnen Reihen mit Figuren sind durch Wände getrennt, die an die zweieinhalb Meter dick sind. Höher gelegte Wege führen zwischen den Mauern hindurch, sodass man von oben auf die Soldaten hinunterschaut. Das Fotografieren ist hier verboten.
Die Soldaten blicken nach Osten, also vom Grab des Kaisers weg. Einige Terrakotta Pferde hatten früher ein Geschirr mit Messingbeschlägen und zogen vermutlich Karossen, die aus Holz gewesen sein müssen und natürlich schon lange nicht mehr existieren. Im hinteren Bereich des Schachts sieht man Bruchstücke weiterer Figuren. Die Archäologen bemühen sich nun, wie in einem Puzzlespiel aus den Einzelteilen die passenden Stücke zu ergänzen. Betrachtet man die einzelnen Soldaten genauer, stellt man fest, dass jeder einen individuellen Gesichtsausdruck hat. Die Figuren sind von den Beinen aufwärts hohl. Die Hände und der Kopf müssen jeweils separat modelliert und dann mit dem Körper verbunden worden sind.

Der Schacht II
Aufgestellt sind hier Streitwagen, Kavallerie und Figuren der Infanterie, doch sieht man auch die ursprüngliche Dachkonstruktion die aus Deckenbalken und Flechtmatten bestehen. Die Ausgrabungsarbeiten hier dauern an, die meisten Schätze sind noch im Boden verborgen.

Der Schacht III
Im vollständig freigelegten Schacht 3 stehen 68 Soldaten und eine Quadriga (Viergespann). Bei den Figuren handelt es sich offensichtlich um Offiziere höheren Rangs, weil sie aufwändiger gekleidet sind als das Fußvolk in Schacht I. Vermutlich handelt es sich um den Kommandostab dieser Armee des Jenseits.
An den Wänden sind ferner exzellente und interessante Fotos zu sehen, die während der Ausgrabungsarbeiten in den 70er Jahren aufgenommen wurden.

Die kämpfenden Mönche des Shaolin Tempels sind ein Synonym für das chinesische „gongfu“. Von morgens bis abends sind die Mönche hier mit der buddhistischen Lehre und dem Kampfgeist beschäftigt. Die Spiritualität hier hat schon die Phantasie vieler angeregt und auch den Stoff für so manchen Film geliefert.

Der Shaolin Tempel liegt im Songshan Gebirge zwischen Luoyang und Zhengzhou und wurde im 5. Jh von einem Mönch mit dem Namen Ba Tuo gegründet, einem Experten in Sachen Kampfkunst. Einer seiner beiden Schüler, Seng Chou, konnte mit einem einzigen Satz auf das Dach des Hauses springen.

Hodhidharma, der indische Mönch auf den die buddhistische Zen (Chan) –Sekte zurückgeht, kam 527 zu Besuch. Er entwickelte für die Mönche eine Reihe von Körperübungen, die sie nach den langen Sitzperioden der Meditation ausführen sollten. Der Grundstein für „wushu“, die Kampfkunst, war gelegt.

Im Gegensatz zu Karate, Teakwondo oder Kickboxen vermittelt die Variante hier Spiritualität und einen Lebensstil.

Der Tempel zeigte sich künstlerischen und etwas extravaganten Mönchen gegenüber offen, die in anderen Klöstern abgelehnt wurden.

Er avancierte auch zum Zufluchtsort für Hunderte von Soldaten. Militärs und Banditen die oft in Kampfsportarten ausgebildet waren. Sie alle trugen dazu bei, den Tempel vor drohenden Überfällen zu schützen. Gleichzeitig stieg er in der kaiserlichen Gunst und gelangte zu Wohlstand.

Die Mönche des Shaolin Klosters wurden oft gebeten, für den Hof zu kämpfen und es wurde eine Armee von Mönchsoldaten ins Leben gerufen. Während der Ming Dynastie hatten die Mönche ihren großen Ruhm erreicht, unter der Qing Dynastie ging es dann bergab. Der Tempel wurde zigmal geplündert und niedergebrannt, auch von den Roten Garden in den 70er Jahren.

Heute kommen Tausende von Möchtegern Mönchen ins Kloster, um dort einen Schnellkurs in Selbstverteidigung zu besuchen. Der Verwaltung war bald klar, dass man damit gut Geld machen konnte und der Tempel öffnete sich den Massen.

Und so hat so mancher Bodyguard hier diese todbringende Kunst studiert.

Rund um den Tempel sind die Kampfsportschulen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Viele Fremde machen einen Kurs in der Hoffnung, zum zweiten David Carradine zu werden, dem Star der Fernsehserie Kung Fu.

Jedes Jahr pilgern Tausende von „gongfu Fans“ zum Shaolin Tempel. Einige erweisen Bodhidharma ihre Ehre, andere lassen sich eher von Bruce Lee oder Jet Li leiten und wieder andere sind einfach nur neugierig. Hinter dem Blitzlichtgewitter der Fotoapparate  und den Souvenirläden steht jedoch ein herrliches Bauwerk. Und bis heute ist der Shaolin Tempel die Heimat fernöstlicher Kampfkunst.

Der Tempel

Im Haupthof wimmelt es nur so vor Stellen, die alle vom weltweiten Einfluss des Shaolin Tempels zeugen. Im Haupttempel sind drei goldene Buddhas sowie ein Bildnis von Damo zu sehen. Damo war zwar ein bisschen durch einen Samtvorhang rechts verdeckt, doch kann man ihn an seinem Bart und den indischen Zügen erkennen.

Im hinteren Bereich des Klosters liegt der „Im Schnee stehende Pavillon“, wo sich der Mönch Huihe den Arm abgeschnitten hat, um besser mit dem Wesen des Chan bzw Zen Buddhismus in Kommunikation treten zu können. In der „Wenshu Halle“ daneben ist ein Stein untergebracht, dessen Oberfläche die Gestalt eines Bodhisattvas (nach höchster Erkenntnis strebende Wesen aus dem Mahayana Buddhismus) hat.

Der „Pilu Pavillon“ dahinter weist viele Wandmalereien auf. Beeindruckender sind jedoch die Fußabdrücke, welche die Legionen kämpfender Mönche hinterlassen haben.

Der „Guanyin Tempel“ rechts lässt die berühmten Fresken mit Mönchen beim Kampfsport sehen.

In der „Chuipu Halle“ sind Figuren in verschiedenen Meditationshaltung und Kampfesposen ausgestellt. Verschiedene Kampfsportarten werden gezeigt, darunter die martialische „Luohan Faust“ benannt nach dem bekannten Luohan aus der buddhistischen Mythologie.

Leider betteln heute manche Mönche die Touristen an, der Großteil pflegt allerdings weiter diszipliniert die asketische Kampfeskunst, selbst wenn der Kommerz im Tempel blüht.

Der berühmte Pagodenwald (Ta Lin) befindet sich 200 Meter den Berg hinauf, auf der Eintrittskarte ist ein Lageplan. Jede der kleinen Pagoden erinnert an einen der ehrenswerten Mönche, die hier beerdigt sind.

Da es am Wochenende im Shaolin Kloster extrem voll ist, empfiehlt es sich an einem Wochentag zu kommen.

Der größte „Dichterfürst“ der Tang Zeit setzte mit seinem Schaffen Maßstäbe für Jahrhunderte. Seine wundervolle Poesie wird bis heute auswendig gelernt. Li Bai wurde im Jahr 699, zur Zeit der größten Westausdehnung Chinas, vermutlich im heutigen Kirgistan als Sohn eines Chinesischen Kaufmanns geboren, wuchs jedoch in Sichuan auf. 742 kam er wegen seines unerhörten Talents an den Kaiserhof, wo er aber nicht lange blieb. Die meiste Zeit führte er das unstete Wanderleben eines genialen Bohemiens. 762 starb er, angeblich als er stockbetrunken das Spiegelbild des Mondes im Wasser umarmen wollte. Se non è vero, è ben trovato. („Wenn man dem Esel den Kopf wäscht, vergeudet man Zeit und Seife.“)

Bei dem aktuellen Tempo mit welchem sich China immer mehr weiterentwickelt und modernisiert, wird es aller voraussichten nach spätestens im sich Jahr 2040 mit den westlichen Standards messen können.
Die Akademie der Wissenschaften in Peking veröffentlichte zu Ende Januar einen Bericht namens „China Modernization Report 2010“. Aus diesem ergibt sich das China in den Jahren zwischen 1990 – 2005 mit einem durchschnittlichen zweiten chinesischen Modernisierungsindex von 3,5 Prozent schneller in der Modernisierung voranschreitet wie der Rest der Welt. Wenn die Werte auch in den folgenden Jahren gleich bleiben, so zeigen die Hochrechnungen das China im Jahr 2040 bereits ein mittelentwickeltes Land sein wird.

Um ein mittelentwickeltes Land zu werden müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
Das jährliche Durchschnittseinkommen der Einwohner muss über einem Wert von 20.000 US-$ liegen (ca. 14.000 Euro), ebenso sollten die Schlüsselwirtschaftsindikatoren unter den 40 bestplatzierten der Welt liegen. Die Soziale Versorgung (Alters- und Gesundheitsversorgung) sollte 100% der Einwohner abdecken, etwa 80% der Bevölkerung müsse in Städten leben und mit diesen Voraussetzungen sollte auch die Lebenserwartung bei mehr als 80 Jahren liegen. Der Human Development Index (kurz HDI) sollte sich unter den ersten 20 Plätzen der am größten entwickelten Ländern einsortieren. Das Wachstum der Wirtschaft wird der Umwelt nicht weiter schaden und die Lebensqualität der Bevölkerung ist mit den großen weit entwickelten Ländern gleichzusetzen.

He Chuanqi, der Chef des Zentrums für Modernisierungsforschung, erklärte bereits, dass die Modernisierung des Landes bereits in der Mitte des 19. Jahrhundert begonnen hätten. Nun nach über 100 Jahren entwickele sich China von einem Entwicklungsland zu einem Schwellenland. Dabei sei auch festzuhalten das China bereits vier Fünftel der ersten Modernisierungsphase vollendet hat; Hongkong, Peking, Macao und Taiwan erreichen bereits sogar die zweite Modernisierungsphase. Manche der Indikatoren von Peking und Shanghai sind sogar mit denen Italiens zu vergleichen, existieren hier bereits beide Entwicklungsphasen, so sind sie aber noch ungleich verteilt. Die Modernisierung der Volksrepublik China sei einer der wichtigsten Teile der globalen Modernisierung, da es sich bei der Modernisierung des Landes gleichzeitig auch um den größten Teil der Menschheit handle.

Die Stadt Lhasa ist Hauptstadt der Autonomen Region Tibet (ART) und ebenfalls das kulturelle und religiöse Zentrum der Provinz. Lhasa wird auch „das Dach der Welt“ genannt, da die Stadt auf einer Höhe von über 3500 Metern, auf dem fruchtbarsten Landstrich des Hochplateaus von Tibet, liegt. In Lhasa findet man weder Industriegebiete noch übervolle Strassen oder mit Musik lärmende Geschäfte, obwohl es etwa 150.000 Einwohner in Lhasa gibt. Somit ist die Stadt die bevölkerungsreichste der Provinz und auch größtenteils noch unverändert geblieben so wie noch vor vielen Jahrzehnten.
Der Potala Palast blickt auf die Stadt herab, die von den Han-Chinesen gestürmt, jedoch nicht geplündert werden konnte. Auch die zauberhaften Tore und unzähligen Tempel von Lhasa, allem voran der legendäre Jokhangtempel führen ins geheimnisvolle Reich des tibetischen Buddhismus.

Der Potala Palast
Das wirklich auffälligste und prächtigste Bauwerk in Tibet ist wohl der Potala Palast. Wie eine gewaltige Burg thront der Palast auf dem Roten Berg und beherrscht so das Stadtbild von Lhasa. Einst war er mal die Winterresidenz des Dalai Lama und gilt heute als das Symbol für Lhasa.
Seinen Namen hat der Palast vom Berg Potalaka, dem heiligen Zuhause des Bodhisattvas der Gnade, Avalokiteshvara, der in China als Göttin Guanyin verehrt wird.
Der Potala-Palast besteht aus zwei Teilen, dem Weißen Palast (1645 – 1653 erbaut) und dem Roten Palast (1690 – 1693 erbaut).
Der äußere, weitläufigere Teil, der Weiße Palast, diente dem Dalai Lama als Residenz im Winter sowie als Regierungssitz.
Der Rote Palast im Innern ist ein herrliches Reich aus Tempeln und spirituellen Gebäuden.
Die gewaltigen Mauern, die den labyrinthartigen Palast mit seinen tausend Räumen umgeben, sind an den Südecken mit Wachtürmen bewehrt.
Der Grundstein zum Palast wurde im 7. Jh gelegt, doch sind aus diesem Tagen nur noch wenige Strukturen erhalten. Unter dem 5. Dalai Lama erfuhr das Gebäude im 17.Jh einige bedeutende Umbauten, in der Zeit nämlich, als  Lhasa wieder die Hauptstadt von Tibet wurde. Im 18. Jh wurde die Anlage erweitert und im 20. Jh grundlegend renoviert. Die Wirren der Kulturrevolution überstand der Palast dann weitgehend unbeschadet.

Der Jokhangtempel
Eines der ältesten Gebäude in Lhasa ist der labyrinthartige Jokhangtempel, der heiligste in Tibet. Der Tempel entstand 647 nach den strengen Prinzipien der Geomatik und wurde im Lauf der Jahrhunderte mehrfach verschönt und restauriert.
Die Kulturrevolution fügte ihm größten Schaden zu. Heute quillt der von Kerzen erhellte Tempel vor Kunstwerken beinahe über.
Er gliedert sich in ein inneres und ein äußeres Heiligtum. Den rechteckigen inneren Jokhang umgibt ein heiliger Ritualweg, Nangkor, mit Gebetsrädern. Der innere Jokhang selbst besteht aus Kapellen und Hallen, es gibt überaus wertvolle Schriften in mehreren Stockwerken. Seine goldenen Dächer kann man besichtigen.

Sichuan, Tibet Plateau und Barkhor
Weitere Kapellen und Hallen umgeben den äußeren Jokhang. Am Rand der Barkhor, ein heiliger Umwandlungsweg für Pilger, liegt hier, die den Tempel im Uhrzeigersinn umrunden. Man findet hier auch viele Marktbuden, wo man ein Gebetsrad oder einen doppelten „dorje“, eine Art Zepter, erstehen kann und natürlich die üblichen Händler und Schlepper sind hier auch zu finden.

Der Norbulingka Palast
Dieser Palast und sein Park war die ehemalige Sommerresidenz des Dalai Lama. Der Palast liegt in der westlichen Vorstadt von Lhasa und etwa 1,5 km vom Potala Palast entfernt. Norbulingka bedeutet auf Tibetisch „der Schatzgarten“. Der Park hat eine Fläche von mehr als 350.000 m². Auf dem Gelände des Parks befinden sich mehrere Paläste, eine Oper, heilende Quellen, viele Pavillons, Regierungsgebäude und ein Zoo. Genau wie auch der Potala Palast wurde er im Laufe der Zeit erweitert.

Der Ramoche Tempel
Das zweitwichtigste religiöse Gebäude in Tibet ist der Ramoche Tempel und ist in der Altstadt von Lhasa zu finden. Der Tempel war damals der Aufenthaltsort der Jowo Shakayamuni. Jokhang und Ramoche tauschten damals aus Sicherheitsgründen ihre heiligsten Statuen. Somit sieht man heute im Ramoche Tempel die „Jowo Mikyö Dorje“ (vergoldete Bronzestatue). Es gibt aber noch viele weitere und sehr wertvolle Statuen und Figuren im Tempel zu sehen.
Als der Tempel damals abbrannte, wurde er wieder neu aufgebaut, von den Mongolen wieder zerstört. In den 80er Jahren wurde der Ramoche Tempel komplett renoviert und ist bis heute noch im sehr guten Zustand.

Das Drepung Kloster
Im 15. Jh wurde das Drepung Kloster etwa 8 km nördlich von Lhasa gegründet.
Einst lebten in diesem größten Kloster der Welt 10.000 Mönche. Die Anlage überstand die Flammen des Bürgerkriegs, Mongoleneinfälle und die Kulturrevolution. Heute sind hier allerdings nur noch etwa 500 Mönche zu Hause. Die Anlage besteht aus vielen Hallen und Kapellen, darunter die Versammlungshalle mit einem goldenen Dach. Am heiligsten ist der Jampa Tongdroi Lhakhang mit einem 15 Meter großen Maitreya-Buddha.
Erbaut hatten die Anlage die Anhänger der Gelbmützensekte im typisch tibetischen Stil. Es war das Zentrum der Sekte.

Der für ein Vierteljahrhundert mächtigste Mann Chinas ist im Westen, ähnlich wie sein Mentor Sun Yatsen, mit der kantonesischen Form eines seiner Beinamen bekannt. Chiang (eigentlich Jiang Jieshi) wurde 1887 nahe Ningbo (Provinz Zhejiang) in eine Kaufmannsfamilie geboren. Er schlug die Soldatenlaufbahn ein, studierte in Japan und schloss sich 1911 der republikanischen Revolution an. 1923 avancierte er zum Generalchef der Nationalpartei Guomindang und bald darauf zum Leiter der Militärakademie Whampoa, die die militärische Wiedervereinigung Chinas vorbereiten sollte. Nach dem Tod Sun Yatsens wurde er dessen Nachfolger. Tatsächlich gelang es Chiang 1927/28, China weitgehend wieder zu einem, doch scheiterte er mit seinen blutigen Versuchen, die kommunistische Bewegung auszumerzen. Gegenüber Japans militärischer Aggression reagiert er konzeptionslos. In der Kriegshauptstadt Chongqing überstand er den Zweiten Weltkrieg nur dank amerikanischer Unterstützung, und dank der Ehe mit Meiling Song, die aus einer der reichsten Familien Chinas stammte. Ihre Schwester Qingling Song war ab 1915 mit dem 30 Jahre älteren Präsidenten Sun Yatsen verheiratet. Nach 1945 verspielte Chiang die neue Macht durch die extreme Korruption in seiner Regierung. Nach der Flucht nach Taiwan (1949) etablierte er dort eine stabile Entwicklungsdiktatur. Chiang starb 1975 in Taipei.

Die durch das Sichuan Erdbeben beschädigten Gebäude in der Stadt Dujiangyan werden repariert! Bis spätestens September 2010 sollen alle arbeiten abgeschlossen sein. Die Regierung hat für den wiederaufbau der Stadt 950.000.000 Yuan bereitgestellt. Aus ganz China helfen unzählige Wissenschaftler und Arbeiter beim wiederaufbau.
Die im Nordwesten der Stadt Chengdu liegende Stadt Dujiangyan liegt etwa 17,5 Meilen entfernt vom damaligen Epizentrum des Erdbebens, welches am 12. Mai 2008 die verheerenden Zerstörungen anrichtete.
Dujiangyan ist aufgrund seines Dujiangyan Damms welcher aus der Qin Dynastie stammt, sowie den Erwang Tempel und Fulong Tempel sehr bekannt und kann damit auf eine über 2000 Jahre zurückreichende Geschichte blicken.
Bereits 6 Tage nach dem Erdbeben konnten Wissenschaftler einen Bericht vorlegen welcher die Schäden dokumentierte und bereits im Juni begann das Wiederherstellungsprojekt.
Geschätzte 400 Mitarbeiter aus dem Amt für den Schutz des kulturellen Erbes von China aus den Provinzen Fujian und Guangxi nahmen an den Maßnahmen teil. Die Bauleiter kommen aus dem Cultural Heritage Protection Research Center des Pekinger Tsinghua Urban Planning and Design Institutes.
In der ersten Phase des Bauprojektes werden alle Fundamente der bereits existierenden Gebäude verstärkt. In der zweiten Phase werden dann alle eingestürzten Gebäude wieder repariert werden. Der Erwang Tempel wurde zur Hälfte wieder hergestellt, wohingegen der Fulong Tempel bereits komplett restauriert wurde.
Um die Stadt gemäß ihrem Ursprung zu restaurieren werden weitestgehend nur Natürliche und Originalmaterialien genutzt. So wurde der Anstrich der Gebäude nicht mit normaler Chemischer Farbe gemacht, sondern es wurde ein kostspieligerer Anstrich aus den einheimischen Bäumen genutzt, der zudem auch schwieriger war anzubringen. Dafür aber wird der Glanz der Gebäude für längere Zeit erhalten bleiben.

Einreise nach China
Einreisen ist in China nur mit einem durch in China ausgestelltes Visum möglich. Zusätzlich ist ein Merkblatt das in den Chinesischen Botschaften angefordert werden kann von Nöten. Beantragte Visa brauchen im normal Fall ca. 2-3 Wochen Bearbeitungszeit. Wobei es helfen soll wenn man einen frankierten Umschlag beilegt. Einfacher ist es bei Gruppenreise wo dies vom Veranstalter übernommen wird. Aber auch hier neige ich dazu es einmal selber zu überprüfen damit es keine Überraschungen bei der Einreise in China gibt.

Sprache in China
Die Amtssprache in China ist Mandarin. Außerdem wird neben zahlreichen regionalen Dialekten Kantonesisch (Yue), Fukienesisch, Xiamenhua sowie Hakka gesprochen. Die autonomen Regionen Chinas sprechen eigenen Sprachen (beispielsweise Tibetisch oder Mongolisch). Geschäftsleute und Reiseleiter in China sprechen auch sehr gutes Englisch. Somit dürfte ein Verständigungsproblem entfallen.

Staatsform in China
China ist eine sozialistische Volksrepublik. Die Verfassung stammt aus dem Jahr 1982 und die letzte Änderung wurde im Jahr 1999 vorgenommen. Das Parlament besteht aus einer Kammer, dem Nationalen Volkskongress (Quanguo Renmin Daibiao Dahui) mit 2.987 Mitgliedern, die alle 5 Jahre von Provinzparlamenten, autonomen Gebieten sowie Städten und der Volksbefreiungsarmee gewählt werden. Die bestimmende politische Macht in China ist die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit dem Ständigen Ausschuss des Politbüros, dem Partei-Generalsekretär und weiteren sechs Mitgliedern als oberstes Entscheidungsgremium.

Verwaltungsgliederung in China
Es gibt 23 Provinzen (sheng): Anhui, Fujian, Gansu, Guangdong, Guizhou, Hainan, Hebei, Heilongjiang, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Jilin, Liaoning, Qinghai, Shaanxi, Shandong, Shanxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang sowie Taiwan (das von China als 23. Provinz beansprucht wird).

Es gibt 5 autonome Regionen (zizhiqu)
Guangxi, Nei Mongol, Ningxia, Xinjiang Uygur, Xizang (Tibet)

Es gibt 4 regierungsunmittelbare Städte (shi)
Peking, Chongqing, Shanghai, Tianjin

Es gibt 2 Sonderverwaltungszonen
Hongkong und Macao

Währung in China
Die Währung in China ist der Renminbi. Die Einheit ist der Yuan, der sich in 10 Jiao und 100 Fen unterteilen lässt.
Noten und Münzen in der Landeswährung (Renminbi ¥uan) dürfen bei der Ein- und Ausreise bis zum Betrag von 6000 Yuan mitgeführt werden.

Zeitverschiebung
In China gilt: MEZ + 7 Std. Da ab etwa Mitte April bis ca. Mitte September in China ebenfalls Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten, nur während der kurzen Zeit gilt MEZ + 6 Std.

Klimazonen in China
Durch die Größe des Landes bedingt, gibt es verschiedene Klimazonen:
Im Nordosten im Gebiet Shenyang/Harbin liegt die Durchschnittstemperatur im Januar bei -12 bzw. -19 Grad, im Sommer bei 21-25 bzw. 20-23 Grad.

In Peking liegen im Januar und Februar die Durchschnittstemperaturen bei -4,6/-2,2 Grad. Sogar Schneefall ist bis März möglich. Im Mai bis August liegen die Temperaturen bei 20 bis etwa 26 Grad im Durchschnitt. Heiße Sommer und hohe Luftfeuchtigkeit gibt es dann. Der Frühling und Herbst sind hier die beste Reisezeit. Im Juli und August gibt es starke Regenfälle.

Die Städte Chongqing, Nanjing und Wuhan am Gelben Fluss sind im Sommer sehr heiß und es gibt dort starke Regenfälle.

In Shanghai gibt es ganzjährig hohe Luftfeuchtigkeit. Der heißeste Monat ist der August mit Temperaturen um 35 Grad. Von Dezember bis März ist es verhältnismäßig kühl (im Schnitt 4-8 Grand). Mit Regen kann man hier immer rechnen.

Im Süden des Landes (ab Xiamen, in Guilin, Guangzhou) ist das Klima fast subtropisch. Die Temperaturen während der Wintermonate liegen nie unter 10 Grad und im Sommer ist es sehr heiß (ca. 30 Grad) Ganzjährig herrscht hier eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der wenigste Regen fällt von Dezember bist Januar.

Hotels
Hotels gibt es in China in Hülle und Fülle und auf jeden Fall für jeden Geldbeutel. Die Hotels lassen sich in verschiedenen Kategorien unterteilt. Es gibt die Superior Hotels, die Deluxe Hotels und die Super Deluxe Hotels von internationalem Niveau. In Großstädten finden sich die Hotels mit hohem internationalem Standard. In ländlichen Gebieten und Touristisch wenig erschlossenen Orten müssen einfache Unterkünfte akzeptiert werden

Sprachen und Schriften
Chinesisch (im Westen als Mandarin bekannt) ist die in ganz China verwendete Sprache. Die chinesische Schrift hat eine Geschichte von mehr als 6.000 Jahren.
Neben Chinesisch existieren viele Dialekte, die von den 55 Minderheiten verwendet werden und in Autonomen Gebieten auch als Amtssprache zugelassen sind.
Die Geschäftleute in China sprechen flüssiges Englisch, denn Englisch gilt in China auch als Geschäftssprache. Außerhalb der Geschäftswelt und in den Touristenzentren muss man aber mit keinen oder nur sehr geringen Englischkenntnissen rechnen.

Aller vorhersagen nach zu Urteilen werden die Pekinger Behörden in diesem Jahr eine neue Rekordzahl an neuen Visa Anträgen und Erneuerungen genehmigen. Das sagte zumindest das Immigrationsbüro für öffentliche Sicherheit. Voraussichtlich werden die Genehmigungen um etwa 10% den bisherigen Rekord des Jahres 2007 übertreffen, in welchem rund 210.000 Visa ausgestellt wurden. Aufgrund der Militärparade und Olympia wurden in der jüngsten Vergangenheit die Restriktionen deutlich schärfer behandelt.

Laut einem Sprecher des Immigrationsbüros im Pekinger Amt für öffentliche Sicherheit heißt es das der Anstieg auf die stark wachsende Wirtschaft zurück zu führen sei. Durch diese würden mehr Menschen eine Anstellung in Peking suchen.

Die Vorhersagen schätzen das mindestens 200.000 neue Visa beantragt werden, wobei davon auch ein sehr großer Teil den ausländischen Studenten zuzuschreiben ist, welche in China einen Studienplatz erhoffen. Dies gilt jedoch auch für Businessvisa und Reisevisa.
Die zurückliegende Verschärfung der Richtlinien sei Ziel und Teil einer Landesweiten Kampagne gewesen um die Sicherheit während der Militärparade und den Olympischen Spielen zu gewähren. Die meisten der Ablehnungen wurden laut Aussage eines Sprechers nur wegen fehlerhafter oder gar falscher Identifikation ausgesprochen, oder aber wegen Verstößen gegen spezifische Reglungen der Regierung. Dieses Jahr hingegen werden die Mehrheit aller Anträge jedoch wieder akzeptiert.

Der Leiter der ausländischen Beratungsfirma „Cross Search International“ lebt aufgrund einer Vollzeitanstellung seid 2007 in China. Um ein neues Visum zu erhalten nutzt er ein auf Visa spezialisiertes Unternehmen. Zwar habe er keinerlei Probleme bisher gehabt ein Visum zu erhalten, doch berichtet er davon dass es nicht leichter wird, sonder vielmehr immer schwieriger ein Visum zu erhalten.
Aktuell leben weit mehr als 110.000 Ausländer längerfristig in Peking. Von diesen Ausländern kommen die meisten aus Südkorea und den USA laut einer neusten Studie. Täglich besuchen weit mehr als 10.000 die chinesische Hauptstadt.

In der Chinesische Geschichte und auch heutzutage noch ist die Stadt Xian eine der wichtigsten Städte in China. Die Ehrwürdige, ewige Stadt Xian zählt zum Besten, was China zu bieten hat, und kann auf mythologische Ursprünge zurückblicken. Einige Wissenschaftler behaupten sogar, dass die Stadt schon blühte, als die chinesische Zivilisation gerade begonnen hatte. Die Seidenstrasse nahm hier ihren Anfang, und so brachten Abgesandte aus dem Ausland einen Hauch vom Islam ins Land.
Während der Tang Dynastie war die Stadt die wichtigste Station der Seidenstrasse und über mehr als 1000 Jahr lang war Xian sogar die Hauptstadt für 12 Dynastien.
Wegen dieser langen Geschichte gibt es in Xian heute noch viele Kunstdenkmäler, alte Ruinen und Tempel, kaiserliche Mausoleen und Gartenanlagen. Auch kann man viele Türme und Lauben, Pavillons, Gedenkbögen und Steingravuren in Xian besichtigen. Heute ist Xian die Hauptstadt der Provinz Shanxi und eines der wichtigsten Industrie- und Wissenschaftszentren Chinas.

Die Stadtmauer
Eines der ältesten militärischen Befestigungen der Welt ist die Stadtmauer. Sie ist mit 12 km die vollständigste erhaltene Stadtmauer Chinas und wurde während der Ming Dynastie (1368 – 1644) erbaut. Der Baubeginn war im Jahre 1370, dem 3. Jahr der Regierungsperiode Hongwus. Das Bauende war im Jahr 1378. Die Stadtmauer ist etwa 12 meter hoch, 5-12 Meter breit und umschließt die Stadt Xian rechteckig. Die Basis der Mauer ist sogar 15 bis 18 Meter breit.

Die Terrakottaarmee
Die größte archäologische Entdeckung und somit auch das kulturhistorischste Relikt des 20. Jh. ist die Terrakottaarmee. Diese Armee war vor 2200 Jahren eine Grabbeigabe des Ersten Chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi. Schon in den anfängen seiner Herrschaft ließ er sich eine gigantische Grabanlage schaffen, die von einer Armee aus Tonsoldaten für alle Zeit bewacht werden sollte. In dieser unterirdischen Anlage können Touristen etwa 8000 lebensgroße Soldaten aus Terrakotta, mehr als 500 Tonpferde, über 150 aus holz gefertigte Kriegswagen und Waffen aus Bronze bestaunen. Im Jahr 1974 wurden diese Figuren aus Ton von eine Bauern entdeckt und werden als das 8. Weltwunder bezeichnet.

Die große Wildganspagode
Dieser Tempel stellt einen markanten Meilenstein in Xian dar und liegt südlich der Stadt. Die Pagode wurde ursprüngliche vom Kaiser Gao Zong im Jahr 648 v. Chr zu Ehren seiner Mutter, der Kaiserin Wende, gebaut. In der Tang Dynastie war dieser Tempel in Changan (so hieß Xian damals) der berühmteste Tempel. Im Haupttempel kann man sehen wie drei Buddhastatuen von 18 Luohan (erleuchtete Mönche) flankiert.
Der berühmte Mönch Xuan Zang (602-664) der Schriften aus Indien sammelte stand dem Tempel vor. Die große Wildganspagode wurde errichtet, um die Hunderte von buddhistischen Schiffen aufzubewahren und zum Schutz für die 657 Bände buddhistischer Schriften. In der Tang Zeit wurde sie unter der Regierung der Kaisering Wu Zetian der damaligen Mode entsprechend als viereckige Steinpagode umgebaut und hat sieben Stockwerke.

Die kleine Wildganspagode
In dieser kleinen Wildganspagode, an der Youyi Yil, ein Stück südlich der Stadtmauer, gibt es weniger zu sehen. Sie wurde im 8. Jh gegründet. Ursprünglich hatte die Pagode 15 Stockwerke. Die beiden oberen fielen aber einem Erdbeben zum Opfer und auch ein Stück vom Dach des eleganten Gebäudes stürzte dabei ein. Man kann auf die Pagode hinaufsteigen um einen tollen Blick über die Stadt zu genießen. Aber Achtung… sie ist über 40 Meter hoch!

Das Banpo Museum
Im Jahr 1953 wurden am östlichen Stadtrand die Spuren eines Dorfes der neolithischen Yangshao-Kultur entdeckt. Das ist eine Vorstufe der chinesischen Kultur. Auf einer Fläche von über 4000 qm großen und zum größtenteils überdachten Stätte kann man die Grundrisse von etwa 100 Wohnhäusern und Töpferwerkstätten zu sehen.

Huaqing Chi / Thermalquellen
Etwa 30 km östlich von Xian gelegen, in einem großen Park am nördlichen Fuß des Huanshan Gebirges findet man das Huaging Bad. Diese Thermalquellen enthalten viele Mineralien und seltene Elemente die heilend bei vielen Krankheiten wirken. Es war schon damals im Altertum ein besonders beliebtes Ausflugsziel für die chinesischen Kaiser. Besonders der Kaiser Xuan Zhong ging im Winter oft mit seiner Konkubine Yang hier her. Auch heute noch kann man in dem 43 °C heißen Mineralwasser baden.

Der Glocken/Trommelturm
Eines der bekanntesten und besterhaltensten Türme in China ist der Glockenturm.
Er wurde 1384 im Yingxiang Tempel gebaut. Glocken und Trommel verkündeten damals die Tages- und Nachtzeiten. Seit dem Jahr 1582 steht der Glockenturm im Zentrum der Stadt. Die Hauptstrassen führen von den Stadttoren auf ihn zu. Auf dem Turm oben hängt noch die große Glocke und an jedem Tag gibt es dort mehrmals täglich klassische chinesische Musikkonzert. Am Westlichen Ende eines neu angelegten Platzes steht der älter Trommelturm.

Erneut müssen etwa 300.000 Menschen nahe dem Drei-Schluchten-Damms umgesiedelt werden, damit wären es dann knapp 1,438 Millionen Menschen die für den Damm ihre Häuser verlassen müssen. Der Staudamm welcher gleichzeitig das größte Wasserkraftwerk der Welt ist gehört zum Plan des Landes saubere und vor allem billige Energie zu erzeugen, als auch Hochwasser und Dürre zu verhindern.

Im Jahr 1992 wurde mit dem Bau des Wasserkraftwerkes begonnen und nach gut 14 Jahren im Jahr 2008 fertig gestellt, sodass es nun seid rund 2 Jahren in der Lage ist Strom zu erzeugen. In der ersten Phase der Umsiedlung wurden bereits weitgehend alle Chinesen der Provinz Hubei und Chongqing umgesiedelt heißt es in einem Regierungsbericht.

„Ein Ökogelände beziehungsweise eine Pufferzone, das neben dem Stausee gebaut werden soll, um die Wasserqualität des Jangtse-Stausees zu verbessern und die Verschmutzungen durch die in der Nähe lebenden Menschen zu reduzieren, wartet noch auf die Genehmigung“ heißt es laut dem städtischen Kongress Abgeordneten Hu Jiahai. „Darüber hinaus müssen die Menschen auch diejenigen Regionen verlassen, die von Erdrutschen bedroht sind, die auf Grund des andauernd steigenden und fallenden Wasserspiegels von 145 Meter bis 175 Meter auftreten, was bei der Stromproduktion notwendig ist.“ Heißt es weiterhin von Hu Jiahai. Neben den folgenden 300.000 Chinesen die noch umsiedeln müssen, ist es theoretisch Möglich dass nach der geologischen Untersuchung noch weitere Umsiedlungen stattfinden müssen.

Nun besteht jedoch das Problem der Überbevölkerung der Gebiete Rund um den Staudamm. Einer Untersuchung nach zufolge leben bereits jetzt etwa 2,1 Mal so viele Menschen dort als der dem Landesweiten Durchschnitt entspricht. Durch diese starke Überbevölkerung fehlt auch leider weitere Fläche zur industriellen Nutzung. Aus diesem Grund mussten bereits sehr viele Menschen erneut in andere Nachbarprovinzen umziehen.
Aber nicht nur wegen des Platzmangels für den Stausee des Wasserkraftwerkes, sondern auch wegen der steigenden Gefahr weiterer Bedrohungen durch Naturkatastrophen, alleine dafür mussten weitere 53.000 Menschen umgesiedelt werden.
Die Jiusan Gesellschaft hat auf einer Tagung des Chongqinger Komitees der Politischen Konsultativkonferenz des Chinesischen Volkes vorgeschlagen einen neuen Weg zu schaffen die Gefahren zu verhindern oder mildern soll. „Dem gegenwärtigen Mechanismus fehlt es an Voraussicht und einer Zielsetzung. Er behandelt eher die Folgen, als dass er den Gefahren vorbeugt“ hieß es laut Chen Hongkai, einem Mitglied der Körperschaft.

In Chinas unterschiedlichen Lebensräumen gibt es eine enorme Vielfalt an Tieren und Pflanzen. Viele Arten finden sich in den Tropenwäldern der Provinz Yunnan. Darunter befinden sich der ungewöhnlich bunte Kleideraffe, Asiatische Elefanten und der seltene Indochina-Tiger.
Auf der Insel Hainan geht der Regenwald leider stark zurück.
Im rauen Nordosten haben der Sibirische Tiger, Rentiere, Bären und andere Arten, die im Wald leben können, einen Zufluchtsort. Der Nordwesten ist eine ausgetrocknete, weite Fläche mit widerstandsfähigen Wüstenpflanzen, die hin und wieder von grünen Oasen und Kiefern bestandenen Bergen unterbrochen wird. In dieser Region sind Leoparden, Kamele, Hasen und Wildkatzen heimisch.
Die Pflanzen- und Tierwelt in China ist, bedingt durch das schnelle Wirtschaftswachstum, extrem im Schwinden begriffen. Das Vogelschutzgebiet von Mai Po in der nähe von Hongkong ist ein Beispiel für den großen Druck, unter dem die Ökosysteme heute stehen.
Ungeklärte Abwässer aus dem boomenden Shenzhen welches gleich in der nähe ist, drohen das Biotop von der Landkarte zu löschen. Auch die blinden Jangtse-Delphine im Mittellauf des Flusses haben gegen Wasserverschmutzung, Fischer und Zusammenstöße mit Frachtschiffen zu kämpfen.
Im Binnenland von China sollen neue Bestimmungen den Holzeinschlag beschränken und die Wälder damit retten helfen. Es ist jedoch zu befürchten, dass es für das keimende Umweltbewusstsein in China bereits zu spät ist. Viele Flüsse und Seen sind so verseucht, dass jegliches Leben erstickt wird. Die Industrie hat in das Land wunden geschlagen, die Umwandlung landwirtschaftlicher Nutzflächen zu Wohnraum hat Pflanzen und Tiere weiter reduziert. China muss seine Menschen ernähren doch fehlt dazu Ackerland. So werden die Wildtiere immer weiter ins Bergland und in die Wüstengebiete vertrieben.
Eine weitere Bedrohung kommt durch den Aberglauben und die chinesische Medizin. Tiger, Bären und Pangoline (Schuppentiere) werden wegen ihrer Organe, Häute und Sehnen erlegt. Weitere vom Aussterben bedrohte Arten sind der Riesensalamander, der Sibirische Tiger und der Große Panda, der im Westen der Provinz Sichuan ein Rückzugsgebiet hat. Einen der relativ freudlosen Zoos in China zu besuchen lohnt sich nicht, außer man möchte gerne einen Pandabären sehen.
Allerdings gibt es einige Naturschutzgebiete, die sich zum Beobachten von Vögeln gut eignen. Für jemanden der etwas abenteuerliche Ziele schätzt sind die Mai Po-Sümpfe bei Hongkong, das Zhalong-Naturreservat in der Provinz Heilongjiang und den See Qinghai in der gleichnamigen Provinz interessant und sehr sehenswert.

Die Feiertage in China richten sich nach dem chinesischen Mondkalender, der zwölf Monate mit jeweils 29 oder 30 Tagen hat. Somit ist am 15. eines Monats stets Vollmond. Die fehlenden Tage werden durch einen Schaltmonat ausgeglichen und der Jahresanfang ist immer der Tag des Neumondes zwischen dem 21. Januar und dem 19. Februar.

Frühlingsfest
Das Frühlingsfest, welches auch als chinesisches Neujahrsfest bezeichnet wird, ist ein Familienfest und wird als der wichtigste chinesische Feiertag in China erachtet. Dieses Neujahrsfest leitet nach dem chinesischen Kalender das neue Jahr ein. Gefeiert wird dieses Fest vor allem in Ostasien und auch in Gebieten mit großen Bevölkerungsteilen ethnischer Chinesen. Zu diesem Fest gibt es eine Woche frei und alle Restaurants und Geschäfte bleiben geschlossen. Auch die Taxistände sind dann leer. Vor und nach dem Fest sind alle Verkehrsmittel voller als sonst. Die nächsten Neujahrsfeste sind am 14. Feb. 2010 und am 3. Feb. 2011.

Laternenfest
Das Fest findet am 15. Tag des 1. Monats, nach dem traditionellen chinesischen Kalender, also nach dem chinesischen Neujahrsfest, statt. Nach dem westlichen Kalender ist das nächste Laternenfest am 28.02.2010 und am 17.02.2011.
Gärten und Parks werden mit farbenfrohen Laternen in vielen verschiedenen Formen und Größen geschmückt und bieten einen prächtigen Anblick. Diese Laternen werden jedes Jahr aufs Neue angefertigt und auf die Herstellung dieser Laternen wird große Sorgfalt verwendet. An diesem Tag ist es Sitte Tangyuan zu essen. Das sind Klößchen aus klebrigem Reismehl mit süßer Füllung. Auch gilt dieses Fest als Tag der Ehestiftung und Brautschau.

Totengedenktag
Diese Fest wird auch Qingming oder Helles Licht-Fest genannt. Dieses Fest ist ein wichtiges Opferfest in China. An diesem Tag, immer 106 Tage nach der Wintersonnenwende, besuchen die Chinesen die Gräber ihrer Verstorbenen, fegen und reinigen die Grabstätten und bringen Opfergaben dar. Die Jahreszeit zudem das Fest stattfindet gehört zu den angenehmsten des Jahres. Deshalb wird es von vielen Familien auch dazu genutzt Ausflüge ins Grüne zu machen.

Drachenbootfest
Ein Drachenboot ist eine langes und offenes Paddelboot das ursprünglich aus China kommt. Die Boote sind meistens bunt bemalt und haben einen durch Schnitzereien einen dekorativen Drachenkopf vorne am Boot.
Auf den Seen und Flüssen Südchinas finden zur Erinnerung an den ertrunkenen Dichter und Nationalhelden Qu Yuan (332 bis296 v. Chr), der aus Protest gegen soziale Missstände ins Wasser ging, Rennen mit statt. Auch gibt es traditionelles Essen an diesem Feiertag namens zongzi. Das sind gedämpfte Bambusblätterwickel mit Klebereisfüllung. Das nächst Drachenbootfest findet am 16.06.2010 statt.

Mittherbstfest
Dieses Mittherbstfest wird auch Mondfest genannt und markiert den Beginn der herbstlichen und schönsten Jahreszeit in China. Die Chinesen verbringen diesen Tag am liebsten mit einem Picknick im Mondlicht. Traditionell werden an diesem Fest Mondkuchen mit verschiedenen Füllungen, beispielsweise süße, salzige, mit Fleisch oder auch vegetarische Füllungen, gegessen. Das nächste Mondfest findet am 22. September 2010 statt. Nach dem chinesischen Kalender ist das der 15. Tag des 8. Mondmonats.

Doppel-Neun-Fest
Das Doppel-Neun-Fest auch als Chongyang-Fest bezeichnet, wird nach dem chinesischen Mondkalender jedes Jahr am 9. Tag des 9. Monats gefeiert. Am Chongyang-Fest muss man Chongyang-Kuchen essen, denn Kuchen und Höhe sind im Chinesischen gleichlautend. Auch besteigt man normalerweise an diesem Tag einen Berg oder eine Pagode. Deshalb sieht man jedes Jahr am Chongyang-Fest viele Bergsteiger. Die Kuchen die man an diesem Tag isst, haben neun Schichten und sehen wie eine Pagode aus.
Das Chongyang-Fest findet im Herbst statt, dann wenn die Chrysanthemen aufblühen. An diesem Tag trinkt man noch aus Chrysanthemen gebrauten Wein. Im Altertum haben sich die Frauen am Chongyang-Fest Chrysanthemen in die Haare gesteckt oder hängten sie an die Tür oder das Fenster, um sich vor Seuchen zu schützen.

Die drittgrößte Stadt Chinas ist eine ehemalige englische Kolonie und in der heutigen Zeit eine wichtige Handelsmetropole. Hongkong ist eine der modernsten und lebhaftesten Städte der Welt und beliebtes Reiseziel mit vielen Sehenswürdigkeiten auf geringem Raum. Die vielen Tempel, Klöster und kolonialen Bauten sind genauso sehenswert wie die langen Strände, Freizeitparks oder die Berglandschaften. Außerdem hat die Stadt unendlich viele Einkaufs- und auch Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten und die Skyline Hongkongs ist eine absolute Sehenswürdigkeit.

Repulse Bay
Etwa eine halbe Stunde mit dem Bus vom Zentrum entfernt, liegt auf der südlichen Seite der Insel dieser lange und sehr saubere Badestrand. Der Strand ist umgeben von Bergen und nur wenigen dafür aber absolut modernen Hotels. Hier kann man sich das ganze Jahr über sonnen oder auch schwimmen gehen. Tagsüber wird der der Strand überwacht und es wurde zur Sicherheit sogar en Hainetz vor der Bucht gespannt. Wer hier her kommt dem ist Entspannung versprochen.

Der Hongkong Peak und die Peak-Tram
Die Peak Tram ist eine 1365 Meter lange Seilbahn die bis auf dem 552 Meter hohen Victoria Peak führt. Im Jahr 1888 wurde die Seilbahn eröffnet und noch von einer Dampfmaschine angetrieben. Eine Fahrt auf den Gipfel dauert etwa acht Minuten.
Als Hongkong Peak wird der schöne Aussichtspunkt auf dem Viktoria Peak von Hongkong Island bezeichnet. Dieser Aussichtspunkt ist gleichzeitig die höchste Erhebung von Hongkong Island. Von hier aus hat man einen grandiosen Blick über die Hochhäuser der Stadt. Der Blick reicht weit bis ins Festland hinein und bei einer Reise nach Hongkong sollte man sich diesen Ausblick nicht entgehen lassen. Wenn man den Rundgang um den Gipfel des Berges macht kann man fast jeden Ort der Insel sehen. Man sieht das Geschäftsviertel im Norden und das Festland im Süden. Man kann Strände, Berge und sogar Golfplätze während des Rundgangs sehen. Aber gerade nachts wird die Aussicht atemberaubend.

Star Ferry
Diese grün-weißen und kübelförmigen Fähren sind ein echtes Symbol für Hongkong. Sie bringen Passagiere über den Victoria Harbour und gehören seit dem Jahr 1888 fest zum Leben Hongkongs. Pro Tag werden mit den Fähren etwa 70.000 Menschen befördert. Von diesen Fähren hat man sowohl nachts und auch tagsüber die besten Ausblicke auf die Hafenviertel Hongkongs und man kann während der Überfahrt schöne Fotos der Skyline machen.

Disneyland
Das Disneyland Hongkongs befindet sich auf der Insel Lantau. Es ist etwa 30 Minuten von der Innenstadt entfernt. Das Disneyland hat neben einem Themenpark Namen „Magic Kingdom“ auch zwei große Hotels mit etwa 1000 Betten.

Tempel Street Night Market
Wenn man Nachts auf einem Markt einkaufen will kann man das genau hier tun. Der Night Market ist ein beliebter Zeitvertreib für Hongkong Besucher. Uhren, Taschen, Klamotten, hier gibt es alles was das Herz begehrt. Es schieben sich oft Menschenmassen durch die Tempel Street. Etwa gegen 19 Uhr geht es hier los bis um Mitternacht. Sehr beliebt ist der Nachtmarkt auch zum Essen. Es gibt dort zahlreiche Garküchen die hier aufgebaut werden und man kann die unterschiedlichsten Gerichte auf dem Markt genießen und ausprobieren.

Die Geschichte Pekings ist überaus interessant und reicht über dreitausend Jahre zurück. Der Name Peking bedeutet „nördliche Hauptstadt“. Peking ist derzeit der Zentralregierung unterstellt. Die Stadt gleicht einer Provinz oder einem autonomen Gebiet.

In Peking selber leben etwa 7,6 Millionen Menschen. Das gesamte Verwaltungsgebiet Pekings hat 15,5 Millionen Einwohner. Etwa 77% dieser Bewohner haben ihren festen Wohnsitz in Peking und Umgebung. Die regierungsunmittelbare Stadt liegt 63 Meter über Normalnull und weist eine Fläche von 16.807,8 km² auf. Die Bevölkerungsdichte der Stadt beläuft sich auf 906 Einwohner gemessen pro km². Peking ist keine zusammenhängende Stadt, vielmehr eine Siedlungsstruktur. Die Stadt Peking ist in 16 Stadtbezirke und 2 Kreise eingeteilt. Es gibt 125 Straßenviertel und 119 Großgemeinden. Weiterhin findet man in Peking 5 Nationalitäten Gemeinden. Peking ist eine weltweit anerkannte Kulturstadt und zugleich das Zentrum Chinas.

In und um Peking gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die insbesondere für den Tourismus von großem Interesse sind. Beispielsweise ist Peking mit einer Vielzahl von Theatern und Museen ausgestattet. Bekannt ist vor allem die Peking Oper. Von großem Interesse vieler Touristen ist auch das Naturhistorische Museum.

Die „Verbotene Stadt“ ist weiterhin ein beliebtes Ziel vieler Touristen. Diese befindet sich im Zentrum Pekings. Die Verbotene Stadt galt als Machtsymbol des Kaisers. Hier waren viele Paläste und prunkvolle Gebäude zu finden. Besonderheit der Verbotenen Stadt war, dass das höchste Gebäude der Stadt diesem Komplex angehören musste. Kein einziges Gebäude in und um Peking durfte höher gebaut sein als die Verbotene Stadt. Die chinesische Wasseruhr ist beispielsweise eine der größten Attraktionen, die es in diesem Zusammenhang zu entdecken gibt. Die Verbotene Stadt, die auch von einer großen Mauer umgeben ist, zählt seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe. In der Geschichte Pekings residierten dort 24 verschiedene Kaiser. Derzeit beherbergt die Verbotene Stadt unter anderem das Palastmuseum Pekings.

Sowohl der Tiananmen Platz als auch der Himmelstempel sind sehr bekannt. Auch die „Große Halle des Volkes“, die derzeit ein Museum zur chinesischen Geschichte vorweist, kann besichtigt werden.

Weiterhin ist die Chinesische Mauer von großer Bedeutung. Der bekannteste Mauerabschnitt, der erhalten ist, ist 70 Kilometer in nordwestlicher Richtung zu finden. Der Abschnitt der Chinesischen Mauer ist komplett restauriert. Die mit Wachtürmen ausgestattete Mauer ist an dieser Stelle 6 Meter hoch.

Für Touristen am interessantesten ist vor allem die Gegend des Sommerpalastes. Riesige, zum Teil neu angelegte Parkanlagen dienen der Erholung und der Entspannung. Einen typischen chinesischen garten kann man im Nordmeer-Park finden. Zudem bietet Peking den Jingshanpark sowie den Ditan-Park. Wer Tiere liebt, ist in Peking ebenfalls gut aufgehoben: Nicht nur wegen seines großen und eindrucksvollen Aquariums ist der Zoo von Peking eine ganz besondere Sehenswürdigkeit. Auch große Panda Bären kann man hier entdecken. Wer kulinarische Spezialitäten liebt, kann in Peking sowohl die weltweit bekannte Pekingente als auch einen mongolischen Feuertopf bestellen. Einheimisches Essen ist sehr günstig, so dass viele Touristen darauf zurückgreifen.

Die Region in und um Peking ist sowohl mit Bahnverbindungen als auch mit Bus- und Trolleybuslinien ausgestattet. Mehrere Flughäfen sind vorhanden, so dass die Einreise kein Problem darstellt. Nur 20km entfernt vom Stadtzentrum ist der größte Flughafen, der „Flughafen Peking“ zu finden. Ein fünffacher Stadtring vereinfacht die Erkundung mit dem Auto. Das Autobahnnetz wird stets erweitert und verbessert. Es empfiehlt sich dennoch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Sowohl auf Buslinien als auch auf eine U-Bahn, die bereits vor knappen 40 Jahren eröffnet wurde, kann man zurückgreifen. Da in Peking zahlreiche Menschen leben, und die Stadt als Ziel vieler Touristen gilt, ist sie jedoch oftmals überfüllt, so dass mit langen Staus zu rechnen ist.

Peking ist eine moderne Stadt, die sowohl kulturell als auch historisch Einiges zu bieten hat. Für die Freizeitgestaltung und Verpflegung ist gesorgt. Verkehrmittel sind zahlreich vorhanden.

Google: „Möglicherweise schließen wir unsere Büros in China“

Google droht mit einem Rückzug aus China, denn der Internetkonzern will sich nicht mehr länger der chinesischen Zensur beugen. Dafür nehmen sie sogar einen Abzug aus dem größten, aktuell mit interessantesten und am schnellsten wachsenden Internetmarkt der Welt in Kauf.

Vier Jahre nach der Selbstzensur will Google das staatlich diktierte Filtern von heiklen Inhalten wie z.B. das Tiananmen Massaker beenden und zwar mit dem Rückzuck aus dem Internetmarkt.  Ausschlaggebend für diesen Rückzug seien nach Angaben von Google massive Hacker-Angriffe aus China, der Diebstahl von Programminformationen sowie die zunehmende Einschränkung der Meinungsfreiheit im chinesischen Internet.  Internationale Bürgerrechtsgruppen begrüßten diese wichtige Entscheidung als einen mutigen Schritt zum Schutz der Internetfreiheit und Menschenrechte.

“Wir haben entschieden, dass wir nicht länger bereit sind, unsere Suchergebnisse auf Google.cn zu zensieren“, schrieb Googles Chefjustiziar David Drummond im Firmenblog. Hilary Clinton hat Aufklärung von Google durch die chinesische Regierung gefordert. Google hat bei den Behörden zu klären versucht ob die lokale Suchmaschine eventuell ganz ohne Zensur betrieben werden kann.  „Wir sind uns bewusst, dass dies bedeuten kann, dass wir die Website Google.cn und möglicherweise auch unsere Büros in China schließen müssen.“

Durch die Angriffe, Überwachung und die Versuche die freie Meinungsäußerung zu einzuschränken will Google sein China-Geschäft wohl komplett auf den Prüfstand stellen und als Konsequenz ihr Unternehmen dem chinesischen Markt zu entziehen. Laut dem „Wall Street Journal“ sind bei den Hackerangriffen aus China schon wichtige Quellcodes gestohlen worden, doch die Sicherheitsmängel konnten identifiziert werden. Google nannte dies unter anderem einen „Diebstahl geistigen Eigentums“ und einem „hoch raffinierten und gezielten Angriff auf unsere Unternehmensstruktur, der aus China kam“. Weiterhin sind auch vergleichbare Angriffe auf mindestens 20 weitere Unternehmen bekannt geworden. US-Außenministerin Hillary Clinton sagte, die Vorwürfe „wecken sehr ernste Sorgen und Fragen“. „Wir erwarten eine Erklärung der chinesischen Regierung.“

Hauptziel des Angriffs sind Email-Konten von chinesischen Menschenrechtsaktivisten gewesen. Doch wurde das Ziel nach den derzeitig vorliegenden Erkenntnissen nicht erreicht. Den Angreifern gelang es einzig sich Zugang zu zwei Postfächern zu verschaffen und deren Kontoinformationen und Betreffzeilen von E-Mails einzusehen, der Inhalt allerdings blieb ihnen verwährt. Entdeckt worden ist weiter unabhängig davon, dass eine Vielzahl Nutzerkonten, die sich für Verbesserung der Menschenrechte in China einsetzten, von außen gezielt überwacht worden sind. Höchstwahrscheinlich wurden dafür Passwörter ausgespäht oder auch bösartige Programme benutzt.

Googles Vorgehen gegen die Zensur in China wurde auch von weiteren Menschenrechtsgruppen wie der Human Rights Watch als “großen Schritt zum Schutz der Menschenrechte online“ begrüßt. Chinas Regierung setze „massive finanzielle und personelle Ressourcen ein, um das Internet zu zensieren und Internetnutzer zu jagen und zu bestrafen, die Ansichten vertreten, mit denen die Kommunistische Partei nicht einverstanden ist“.

„Google hat einen mutigen und schwierigen Schritt für die Internetfreiheit zur Unterstützung fundamentaler Menschenrechte getan.“ So kommentierte das Center für Democracy and Technology (CDT) in den USA den Schritt von Google.

Beim Start der chinesischen Suchmaschine vor 4 Jahren musste Google bereits massive Kritik einstecken weil sie sich bereit erklärten die Ergebnisse selbst zu filtern. Suchergebnisse zu politisch brisanten Themen wie die blutige Niederschlagung der Proteste auf dem Platz des Himmlischen Friedens wurden einfach gefiltert oder die die Demonstation der Tibetischen Mönche und wobei massiv Tränengas eingesetzt wurde und dutzende Mönche getötet wurden.

Mit rund 340 Millionen Nutzern und einer extrem stark wachsenden Wirtschaft gilt China als wichtiger Zukunftsmarkt. Ebenso bei der Internet-Werbung, dem Kerngeschäft von Google. Die weltweit am häufigsten benutzte Suchmaschine betreibt Google. In China jedoch konnte sich Google nicht länger gegen die chinesische Suchmaschine Baidu durchsetzen. Deren Marktanteil ist nun im dritten Quartal 2009 laut eigenen Angaben auf 77 Prozent gestiegen. Auch hier war der Betrieb vor einigen Tagen ebenfalls durch einen Angriff von Hackern beeinträchtigt.

Aus der Sicht von chinesischen Internetexperten wäre der Rückzug von Google aus China ein wirklich großer Verlust. „Sich aus China zu verabschieden, wäre die dümmste Entscheidung von Google“, sagte der frühere Chef von Microsoft China, Tang Jun, nach Angaben von verschiedenen chinesischer Medien. „wenn es wahr werden würde, kann die Industrie als Ganzes nur verlieren“ sagte der chinesische Experte Lu Benfu von der Akademie der Wissenschaften.

Die Chinesen nennen ihr eigenes Land Zhongguo. In der übrigen Welt wird es beinahe überall als China oder Sina bezeichnet. Das Wort China gibt es im chinesischen selbst nicht.
Das Wort „China“ leitet sich wahrscheinlich von dem alten chinesischen Wort Qin ab, dem Namen des chinesischen Fürstentums, aus dem die Qin-Dynastie (221 – 207 v. Chr.) hervorging. Unter den Qin-Fürsten wurde China 221 v. Chr. geeint und zu einem Kaiserreich.
Seit dieser Zeit ist der Name Qin vermutlich auf Umwegen entlang der Seidenstraße bis Europa gelangt. Der Buchstabe „Q“, der in der Pinyin-Umschrift benutzt wird, wird im chinesischen ungefähr wie „tch“ ausgesprochen, mit einem weichen „ch“ und einem harten „t“-Anlaut.

Die Hafenstadt Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China und liegt an der Ostküste Chinas, südlich der Yangtse-Mündung. Grob betrachtet ist Shanghai in zwei Gebiete unterteilt: das moderne Pudong (östlich des Huangpu Flusses gelegen), gekennzeichnet von Wolkenkratzer, Neubauten, Flughafen und Hafen und das „alte Shanghai“ Puxi (westlich des Huangpu Flusses). Verbunden werden die beiden Stadtteile durch die längsten Hängebrücken der Welt: die Nanpu-Brücke mit einer Gesamtlänge von 8346 m und die Yangpu-Brücke, die sich über 7658 m erstreckt.

Das gesamte Verwaltungsgebiet Shanghais hat 18,9 Millionen Einwohner (2008). Davon sind 13,7 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 5,2 Millionen temporäre Einwohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung. Wird die Kernstadt (hohe Bebauungsdichte und geschlossene Ortsform) als Grundlage genommen, leben in Shanghai etwa 13,9 Millionen Menschen. Der Ballungsraum (einschließlich Vororte) hat etwa 17,8 Millionen Einwohner.

Vor ca. 7000 Jahren, um das Jahr 5000 v.Chr siedeln sich die ersten hoch entwickelten Stämme und Völker der neolithischen Kultur in der großen Ebene an. Bevorzugt an Flüssen lassen sich Kulturen wie die Yangshao, Xinle, Majiabang und einige andere an.

Um ca. 3000 v.Chr zu Beginn der Bronzezeit sind fast alle Ur-Volker verschwunden. Es haben sich Neue gebildet wie die Sanxingdui  (12-11 Jhr v.Chr.) die in der heutigen Provinz Sichuan lebten oder die Erlitou die im west. Henan lebten, eine Identifikation mit der Xia- Dynastie hält man im Moment für fraglich.

In der Blütezeit der Bronzezeit beginnt in China auch die Zeit der Dynastien. Die erste heute bekannte Dynastie ist die Shang- Dynastie. Das Volk existierte vom 16-11 Jhr. v. Chr. Aus ihr Stammen die ersten Schriftlichen Überlieferungen auf Knochen geschrieben der chinesischen Kultur.
Ab diesem Zeitpunkt ist die chinesische Geschichte sehr genau dokumentiert und man kann mit Sicherheit sagen, dass die Dynastie der Shang im Jahre 1045 v. Chr. Von  den Zhous abgelöst worden sind. Unter der Herrschaft der Zhou entwickelten sich die Schrift und die Kultur weiter, von nun an wurde auf Stein und Bronze geschrieben. Es entstanden die ersten Bücher. Man begann auch mit dem Himmelskult. Der Kaiser war der Sohn des Himmels, er hatte die Macht vom Himmel verliehen bekommen. Die Zhou Dynastie wird in die westliche 1045-771 v.Chr und in die östliche 771-256v. Chr. aufgeteilt.

Nun zerfiel das Chinesische Kernland in mehre kleinere Reiche, es begann die Zeit der „Wandernden Philosophen“ (722-481 v.Chr.), die heute Frühling- und Herbst (Chunqiu)-Zeit genannt wird.
Konfuzius war eine der Persönlichkeiten der Periode. Es begann der Weg zur Hockkultur mit der Ausformung der Grundzüge politischen Denkens.

Im Jahr 403 beginnt die Zeit der Streitenden Reiche auf Chinesisch (Zhanguo-Zeit). Es herrscht die Zhou- Dynastie. Durch Kriege und Zusammenschlüsse kommt es schließlich zu einem ersten Einheitsreich unter der Zhou-Dynastie. Zudem wird das Handels und Verkehrswesen ausgebaut.
221 v. Chr. folgt eine kurze Machtzeit der Qin- Dynastie, die nur 14 Jahre dauert. Trotz dieser kurzen Herrschaft, machte die Kultur einen gewaltigen Sprung. Der Buchdruck wurde erfunden und die Schrift vereinheitlicht. Jede Provinz besaß teilweise eine andere Schrift, Auswirkungen sind noch heute zu spüren, jede Region spricht einen anderen Dialekt
Nun folgt die Han- Zeit, in der die Konsolidierung des Kaisertums und Sicherung des zentralistischen Staatsmodells stattfindet. Es gibt aber auch Konflikte mit nomadischen Völkern die später auch als Mongolen und Hunnen bekannt werden.
Diese Zeit ist in drei Epochen aufgeteilt, die westliche Han- Zeit von 206v.Chr-8n.Chr., zwischen den Jahren 9-23n.Chr übernimmt Wang Mang die Macht und gründet die Xin- Dynastie. Diese zerbricht nach seinem Tod, und die so genannte östliche Han- Dynastie übernimmt wieder die Macht. 220 endet die fast 500 Jahre Regentschaft der Han-Dynastie.

Zwischen 220-589 versinkt China im totalen Chaos. Das Reich zerbricht in verschiedene Teile, doch gelingt  der Jin- Dynastie eine zwischenzeitliche Reichseinigung über den größten Teil des alten Han- Reiches. Als auch diese Dynastie untergeht spaltet sich das Riesenreich erneut, dieses mal in zwei Teile. Es gibt fünf parallel Dynastien bevor die Sui eine Reichseinigung im Jahr 581 herbeiführen. Ihre Herrschaft dauert bis 618.

Im Jahr 618 übernahm die Tang- Dynastie die Macht in China. Reichsvereinigung wurde fortgeführt und stark vorangetrieben. Auch den Frauen wurden mehr Rechte zugesprochen, sie durften sich scheiden lassen oder Kampfkünste erlernen. In dieser Zeit kam auch die erste Frau an die Macht. In der Mitte des 8. Jahrhunderts kam es zu Unruhen, die auch unter dem Namen „die Rebellion des An Lushan“. Diese hatte langwierige Folgen, die zur Stärkung der regionalen Militärgouverneure und zur Schwächung des Kaisers führten.

Im Endeffekt führte es dazu, dass das Chinesische Kaiserreich 907 auseinander brach, es gab ein großes Reich in Nordchina,  was von einander ablösenden Dynastien beherrscht wurden, in dieser Zeit kamen auch noch einmal alte Adelsfamilien an die Mach wie die Han oder die Zhou. Es gab aber noch mehrer Teilreiche im Süden. Nach dieser so genannten Wudai- Zeit.
Es folgten im aufgeteilten China eine Menge Dynastien, die es aber nie schafften das Reich wiederzuvereinigen.
1271 wird China von den Mongolen erobert. China wird ein Teil im Mongolischen Weltreich. Schon in früherer Zeit wurde China von den Mongolen heimgesucht, zum Schutz wurde eine erste Mauer gebaut, die aber nichts nützte. Diese Yuan- Dynastie wurde 1368 blutig vom Chinesischen Volk gestürzt. Die neuen Herrscher waren die Ming-Dynastie. Der dritte Kaiser der Ming- Dynastie Hung Le kam ca. 1400 an die Macht. Vorher war er Oberbefehlshaber der Armee. Stürzte aber seinen Bruder zündete dessen Hauptstadt an und brachte seine Minister, Familie und Anhänger um. Er verlegte seinen Amtssitz Nanching (südliche Hauptstadt) nach Beijing (Peking= die nördliche Hauptstadt). Dort verstärkte und erweiterte die Chinesische Mauer und begann mit dem Bau der Verbotenen Stadt. Bis heute ist die Verbotene Stadt der größte Palast der Welt und einer symbolträchtigsten Plätze Chinas. Der letzte Ming- Kaiser begann 1644 Selbstmord. Am Ende hatte er noch einen Eunuchen (Beamten der Verbotenen Stadt) an der Seite von jemals mehr als 70.000.
1644 beginnt die letzte Dynastie, die der Mandschu, am Ende wurde der Kaiser von den Kolonialmächten gelenkt, der Boxeraufstand kann die Kaiser auch nicht mehr retten. 1912 wird der letzte dreijährige Kaiser gestürzt, er verbringt sein Leben erst im Gefängnis und später wird er Gärtner im Stadtpark von Beijing.
Es wird die Republik China gegründet, die 1949 nach langen Bürgerkrieg von Mao Zedong gestürzt wird. Und heute auf Taiwan weiter existiert. 1949 ruft Mao Zedong auf dem Platz des Himmlischen Frieden vom Eingangstor der Verbotenen Stadt die Volksrepublik China aus. Es folgt mit der Kulturrevolution, ein dunkles Kapitel in der chinesischen Geschichte. Nach Maos Tod 1979 öffnet die Kommunistische Partei China für den Westen, Sonderwirtschaftszone werden eingerichtet, die China zu dem Wohlstand verhelfen den es heute hat.

China hat eine 7000 Jahre alte Geschichte, es gab Dynastien und Kaiser. Heute ist China eine Weltmacht, die es eigentlich schon seit Jahrtausend ist.
Als in Europa noch tiefstes Mittelalter war, besaßen die Chinesen schon Papiergeld, riesige Schiffe, ausgeklügelte Bautechniken und Raketen, sie waren bekannt für ihren Wohlstand und ihre Macht. China ist heute mit 1,3 Milliarden Menschen eines der größten Länder der Welt.

Die Volksrepublik China kurz China genannt und liegt im Osten von Asien. Der Offizielle Name der Volksrepublik China ist „Zhonghua Renmin Gongheguo“ und ist mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde. Außerdem ist China der flächengrößte Staat in Ostasien und auch nach Russland, Kanada und den USA der viertgrößte Staat der Erde. Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt 4500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4200 km. Die Küstenlänge aller Seegrenzen Chinas beläuft sich auf 14.500 km. Der längste Fluss Chinas ist mit rund 6300 km der Jangtse, der höchste Berg der auf der Grenze zu Nepal liegende Mount Everest mit 8848 m und der größte See der Qinghai-See mit rund 4500 km². Die Gebirge bedecken in China zwei Drittel des Landes. Die Volksrepublik China grenzt an 14 Staaten und hat damit gemeinsam mit Russland die meisten Nachbarländer der Welt. Im Norden und Nordwesten grenzt China an Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan, im Westen an Afghanistan und Pakistan. Im Süden und Südwesten grenzt China an Indien, Nepal, Bhutan, Indien, Myanmar, Laos, Vietnam und das Südchinesische Meer. Im Osten grenzt China an das Ostchinesische Meer, Nordkorea, Russland und die Mongolei.

Die Hauptstadt von China ist Peking mit 7,6 Millionen Einwohnern. Die größte Stadt in China ist Shanghai mit etwa 15 Millionen Einwohnern. In China gibt es mehr als 50 Städte die die Millionenmarke überschreiten. Die Sprache die in China gesprochen wird heisst Mandarin. Außerdem wird neben zahlreichen Dialekten Kantonesisch, Fukienesisch, Xiamenhua sowie Hakka gesprochen. Geschäftsleute und Reiseleiter sprechen allerdings auch Englisch.
Je nachdem in welche Region von China man reisen möchte, es gibt eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten in ganz China von denen man sich auf jeden Fall so viele wie nur möglich anschauen sollte, um einen kleinen Eindruck dieses beeindruckenden Landes zu bekommen.