Guilin liegt im Nordosten des Autonomen Gebiets Guangxi der Zhuang-Nationalität im Süden von China mitten in einer bizarren Karstberlandschaft. Man sagt: „die Landschaft in Guilin ist die schönste unter dem Himmel.“ Die Geschichte von Guilin lässt sich ca 2000 Jahre zurückverfolgen.
Guilin ist wegen seiner Karstberge und den vielen Grotten ein schönes Stückchen Erde und somit auch ein beliebtes Urlaubsziel. Man kann sowohl grüne Berge, klare Gewässer und auch Felsformationen in dieser Landschaft finden. Die Landschaft Guilins ist wirklich ein Land mit einer unvergleichlichen Schönheit. Unter Touristen wird Guilin als „Touristenort Nr. 1“ bezeichnet. Den Urlaubern werden deshalb viele faszinierende Sehenswürdigkeiten geboten und in jedem Jahr werden es mehr Touristen die diesen Ort besuchen.

Der Li Fluss
Dieser Fluss entspringt am Katzenberg im Kreis Xing’an im Nordosten von Guangxi und mündet in den Perle Fluß. Der Fluss durchfließt Guilin und Yangshuo und die Hauptstrecke ist etwa 83 km lang. Während einer Schifffahrt auf dem Li-Fluss bekommt man viele schöne Karstberge, klare Flüsse, einige Karsthöhlen und reizvolle Felsenaber auch Felder und Bauerhöfe zu sehen.

Der Elefantenrüsselberg
Der Elefantenrüsselberg, der am Ufer des Li-Flusses liegt, ist eine geologische Extravaganz. Der Berg sieht aus wie ein Elefant der mit seinem Rüssel Wasser aus dem Fluss trinkt und ist ein wirkliches Wahrzeichen von Guilin. Die Höhle die durch den Berg führt stellt das Auge dar. Man kann sich mit Unmengen Tauben fotografieren lassen oder mit Requisiten der Zhuang- Minderheit. Mehr Spaß macht es aber im klaren Wasser des Li zu paddeln. Anschließend kann man sich ans Ufer in die Sonne setzen und einen gebratenen Li-Fisch essen, der für wenig Geld zu haben ist.

Der Fubo Berg
Der Fobo Berg der auch „Wellenbrecher Berg“ heißt, befindet im Nordosten von Guilin. Der Berg liegt am Ufer des Li-Flusses und immer wenn der Fluss Hochwasser hat brausen einige Wellen hervor. Wenn man das beobachtet scheint es so als ob der Berg die Wellen besänftigen würde. Am Fuß des Fubo Berges befindet sich eine Höhle Namens „zurückgegebene Perle“. In der Höhle sind viele Buddhafiguren anzuschauen.

Der sieben Sterne Park
Im Osten von Guilin liegt der sieben Sterne Park. Es ist eine gepflegt Anlage mit Sieben Gipfeln, die an das Sternbild des großen Bären erinnert. Daher der Name. Die bekannten Sehenswürdigkeiten sind die Höhle der Sieben Sterne, der Wald der Gedenksteine, der Kamelberg, die Blumenbrücke und der Longyingfelsen.

Kulturpark der Minderheiten
Etwa einen Kilometer nördlich vom Sieben-Sterne-Park liegt dieser Kulturpark. Ein Rundgang vermittelt einen Einblick über das Leben der verschiedenen Völkerschaften der Provinz.

Der Dicaishan
Der Dicaishan auch „Berg der farbigen Schichten“ genannt liegt direkt am Loi Jaing im Norden der Stadt und ist 223 Meter hoch. Außerdem hat der Discaishan vier Gipfel, den Yue- und den Siwang-Berg, den Kranich-Gipfel und den Gipfel des leuchtenden Mondes. Die abwechslungsreichen Gesteinsschichten des Berges sehen wie aufgehäufte Bunte Seide aus. Somit ist auch der Name des Berges erklärbar.

Chengdu, die Hauptstadt der bevölkerungsreichsten Provinz Sichuan hat sich trotz aller Modernisierungsmaßnahmen viel von ihrer Geschichte bewahrt. Auf dem ersten Blick zeigt sich die Stadt Chengdu die mit ihrem Einzugsgebiet etwa 12 Millionen Einwohner hat wie eine ganz normale Großstadt. Aber die Stadt und die Umgebung haben den Touristen viele der schönsten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Landes zu bieten. Neben der herrlichen Tempelarchitektur, den stimmungsvollen Teehäusern und den Großen Pandas ist die Stadt auch eine günstige Ausgangsbasis für eine Reise nach Tibet oder eine buddhistische Pilgerfahrt nach Leshan und zum Emeishan. Auch ist die Stadt Umschlagsplatz für Tee und Seide. Ganz berühmt ist die Stadt auch für ihre sehr scharfe Sichuan Küche. Alleine für diese lokalen Gerichte kommen Touristen in die Stadt.

Aufzuchtstation Großer Panda
Etwa 11 km nördlich von Chengdu befindet sich die größte Pandaaufzuchtstation der Welt. Hier wird der Fortbestand dieser Tiere auf etwa 600 Hektar Land gesichert. Die Pandas streifen hier in großen Bambushainen und Wäldern herum. Die Aufzuchtstation wurde genau an den Lebensraum der Pandas angepasst. Es wird sehr genau darauf geachtet dass immer viel frische Luft im Reservoir herrscht, denn überall gibt es dichten Bambus der viel Sauerstoff produziert. Zurzeit leben dort etwa 38, der stark vom Aussterben bedrohten Lebewesen. Am besten kann man die unter Naturschutz stehenden Tiere zur Fütterungszeit sehen. In freier Wildbahn kann man nur noch sehr wenige Pandas finden, da die Menschen den Pandas immer mehr Lebensraum nehmen und sie somit verdrängen.

Der Wuhou Tempel
Dieser Tempel steht südwestlich vom Jin-Fluss, ist einer der schönsten und ältesten Tempel in Chengdu und ist ein Baudenkmal aus der Zeit der Drei Reiche. Er wurde im 4. Jh erbaut und im Jahr 1672 komplett restauriert. Deshalb sind die einzelnen Gebäude und Skulpturen auch heute noch in so einen guten Zustand.
Hier kann man das Grab von König Liu Bei besichtigen und auch gibt es einen Lotusteich mit einigen Pavillons zu sehen. Wuho heißt so viel wie Kriegsminister, was sich auf Zhuge Liang bezieht, einen berühmten Militärstrategen jener Epoche.

Teehäuser in Chengdu
Die Stadt ist für seine Teehäuser berühmt, die chadian, wo man sich in einen Bambussessel setzt und mit Freunden plaudert. Während der Kulturrevolution wurden viele dieser Häuser als Treffpunkt der Intelligenz geschlossen. Bei dampfendem Cha kann man hier auch Karten spielen, Zeitung lesen und hitzige Debatten führen. Das Panorama des Gesellschaftslebens in China wird hier deutlich.
Dem Wenshu-Tempel ist ein Teehaus angeschlossen, und viele der Teetrinker machen von dort einen Abstecher zum Renmin Park westlich von Stadtzentrum. Eine ganze Reihe von Teehäusern säumt auch den Jin-Fluss, der sich durch die Stadt zieht.

Der Wenshu Tempel
Dieser Tempel ist eine weitläufige buddhistische Anlage im Norden von Chengdu. Zudem ist er der besterhaltenste und zugleich größte der Stadt. Berühmt ist er wegen seiner zehn eisernen Figuren buddhistischer Götter und hundert bronzenen Buddhafiguren. Die vier Himmelskönige, zwei auf jeder Seite am Eingang sind bunt bemalt. Zur Anlage gehören eine Reihe von Tempeln sowie ein großes Teehaus, wo sich die Leute treffen, um sich zu entspannen und Zeitung zu lesen. Im rückwärtigen Bereich der Anlage befindet sich ein angenehmer Garten mit mehreren verschlungenen Pfaden. Wirklich beeindruckende hier sind aber wohl die vielen Gläubigen, die zusammenkommen, um Buddha anzubeten, dies wird „baifo“ genannt. Am Wochenende lässt sich das rege Treiben am besten beobachten. Vor dem Tempel werden an Ständen alle möglichen Devotionalien angeboten.

Die Hütte des Du Fu
Die Hütte des Du Fu ist ein bedeutender Ort für die Chinesen und liegt westlich vom Qingyang Palast. Du Fu war ein konfuzianischer Dichter der Tang Zeit und gilt als der bedeutenste Lyriker Chinas, denn sein Leben war sehr leidvoll. Sein trinkfreudiger Mitstreiter Li Bai wird oft in einem Atemzug mit ihm genannt, obwohl die beiden als Person wie auch als Schriftsteller völlig unterschiedlich waren.
Sowohl seine strohgedeckte Hütte als auch andere Orte hat Du Fu in über 200 Gedichten beschrieben, die er hier verfasste. Wer der Hütte schon einen Besuch abgestattet hat, dokumentiert eine Chronik. Mao Zedong, Zhu De, Liu Shaoqi, Deng Xiaoping und der Dramatiker Cao Yu sind nur einige die schon hier waren.
Es gibt auch Modelle die zeigen wie sich das Haus im Lauf der Zeit verändert hat.