Peking ist die Hauptstadt der Volksrepublik China. Auch ist Peking das politische und kulturelle Zentrum in China. Der Ort Peking ist die modernste Metropole in China und auch ein sehr bekanntes Reiseziel für Touristen. Es gibt in Peking viele schöne Naturwunder zu sehen, so wie das größte menschliche Bauwerk oder die Große Mauer. Auch der Kaiserpalast, die Parkanlage des Kaisers oder den Himmelstempel kann man in Peking bewundern. In dieser schönen Stadt kann man sowohl das neue als auch das alte China sehen und kennen lernen und die Naturschätze faszinieren seit langer Zeit immer sehr viele Touristen.

Die Große Mauer bei Badaling


Die große Mauer ist vor mehr als 2000 Jahren von menschlicher Hand gebaut worden . Deshalb wird die Mauer auch als das größte menschliche Bauwerk bezeichnet. Damals währende der Qin Dynastie ließ der chinesische Kaiser Qinshihuangdi viele Schutzwälle und Fürstentümer ( von Zhao, Yan und Qin) zu einer riesigen Mauer verbinden. Die Mauer sollte dazu dienen eine Invasion von den Normadenvölkern zu verhindern. Die Gesamte Länge der großen Mauer beträgt über 6000 km aber es gibt nur einen wirklich schönen Abschnitt der großen Mauer. Dieser Mauerabschnitt liegt etwa 75km nordwestlich des Ortes Badaling und wurde in der Ming Dynastie als wichtiger Schutzschwall errichtet.

Der Kaiserpalast – Die verbotene Stadt


Der Kaiserpalast wird auch „die Verbotene Stadt“ genannt denn sie ist die einzige erhaltene kaiserliche Residenz Chinas. Der Kaiserpalast war in der Geschichte Chinas der Wohnsitz von 24 Kaisern. Der Palast hat fast unglaubliche 9000 Räume und Zeremonien Hallen. In diesen Räumen wohnte die die Kaiserliche Familie und auch hier veranstaltete der Kaiser viele seiner wichtigen Zeremonien. Der Kaiserpalast trägt eine Geschichte von mehr als 500 Jahre mit sich und ist heute das größte Museum in China.

Der Himmelstempel
Im Jahr 1420 wurde der Himmelstempel während der Ming und Qing Dynastie erbaut. In dieser Zeit beteten die Kaiser im Himmelstempel für eine gute und ausreichende Ernte. Das wichtigste Gebäude ist die Halle der Ernteopfer. Es wurde in einer einzigartigen Holzbauart gefertigt. Man sieht ein vergoldetes Spitz-Gekröntes Dach aus Blauglasierten Ziegeln ohne Nägel. Diese Bauart ist architektonisch absolut einzigartig.

Der Sommerpalast

Sommerpalast
Der Sommerpalast der im chinesischen Yihe Yuan heißt wurde 1750 erbaut. Der Palast wurde 1860 von engl-franz. Invasionstruppen niedergebrannt und im Jahre 1888 wieder neue erbaut. Er war in der früheren Zeit die Sommerresidenz des Kaisers. Die Gartenanlage besteht aus einem ca. 30 km² großen Anlage die auch gleichzeitig die am größten und am besten erhaltener Garten eines Kaiser ist. Auch wenn ich ihn nicht selber besichtigen konnte  so wurde mir durch einen Freund berichtet das unzählige Pagoden und wunderschöne Gartenteiche zu bewundern sind.

Die Hutongs
Als Hutongs werden die Seitenstraßen und Gassen im Ort Peking genannt. Dort pulsiert das Leben noch im traditionellen Rhythmus. Die Hutongs wurden damals während der drei Dynastien Yuan, Ming und Qing erbaut. Heute sind die Hutongs fast wie ein Museum. Sie spiegeln die damals traditionelle Form des Wohnens in Peking wider.

Beihai-Park
Der älteste Garten der Welt ist der Beihai-Park. Der Bauarbeiten des Parks begannen im 11. Jahrhundert. Der Beihai Park liegt direkt im Zentrum von Peking und hat eine lange Geschichte die vor über 800 Jahren begann. Er besteht aus einem etwa 75 ha großen Beihai-See und einer Jadeinsel fast in der Mitte des Sees.

Der Lamatempel
Dieser Tempel in Peking ist ein berühmtes Bauwerk der Gelben Sekte des Lamaismus und wurde im Jahr 1694 gebaut. Der Tempel ist heute ein typisches Tibetanisches Kloster. Damals diente er Yongzhen als Residenz, bevor er den Kaiserthron bestieg. Im 3. Jahr der Regierungsperiode von Yongzhen wurde der Palast in “Yonghe Gong“ umbenannt. Übersetzt bedeutet es „Palast der Harmonie und des Friedens“. Als im Jahr 1723 der Prinz den Thron bestieg wurde der Palast zum einen als Kaiserpalast genutzt und die andere hälfte des Palastes wurde zu dem heutigen Lamatempel umgebaut. Der Tempel wurde während der Kulturrevolution einige Zeit geschlossen und im Jahre 1980 wieder geöffnet.

Der „Landesvater“, so der Ehrentitel des Republikgründers, wurde 1866 in Zhongshan am Perlflussdelta geboren. Da er Medizin studiert hatte, wird er auf Englisch oft „Dr. Sun“ genannt. Einen solchen akademischen Titel besaß er jedoch nicht. Sein eigentlicher Name war Sun Wen. Die im Westen geläufige Form rührt von der kantonesischen Aussprache eines Pseudonyms. Auf Chinesisch ist er heute nur als Sun Zhongshan geläufig. Von hoher persönlicher Integrität, sah er seine Lebensaufgabe darin, die Mandschuhherrschaft zu stürzen, um China als Republik zu Wohlstand und sozialer Gerechtigkeit gelangen zu lassen. An der Revolution von 1911 hatte er jedoch keinen persönlichen Anteil. Am 1.1.1912, bei Ausrufung der Republik, wurde er deren erster Präsident, gab diesen Posten jedoch im Austausch für die Abdankung des Kindkaiser Puyi im Februar 1912 wieder ab. Die folgende Zersplitterung Chinas konnte er nicht verhindern. Die Wiederherstellung staatlicher Einheit wurde sein nächstes Ziel, das er nicht mehr erlebte. Er starb 1925 im alter von 59 Jahren, bei Verhandlungen in Peking. Als er dort im Sun Yatsen Park aufgebahrt wurde, defilierten 700.000 Menschen an seinem Sarg vorbei.
Das gewaltige Mausoleum, das ihm bis 1929 in Nanking errichtet wurde, bezeugt das erstaunliche Maß an Verehrung, das er in allen Bevölkerungsschichten genoss. Suns Erbe wird bis heute vor allem in Taiwan gepflegt, aber auch die Kommunisten sahen (und sehen) sich als legitime Wahrer seines Erbes, zumal sich Suns Witwe Song Qingling auf Maos Seite schlug.

Der als Shu Qingchun 1899 in Peking geborene Lao She wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Von 1924 bis 1929 studierte und lehrte er in London und begann dort mit dem Schreiben.1936 erschien unter dem Titel „Rikschakuli“ sein berühmter Roman. Er beschreibt das Leben (und Scheitern) eines jungen Mannes, der vom Land nach Peking kommt und es dort durch Fleiß und Sparsamkeit zu etwas bringen will. „Sperber über Peking“ ist ein weiterer seiner Romane mit Bezug auf Peking. Zu seiner Zeit politisch umstritten war sein 1957 entstandenes Schauspiel „Das Teehaus“, das im Peking der Jahre 1898, 1918 und 1948 spielt. Einige seiner Werke wurden auch ins Deutsche übersetzt. Von den Roten Garden angegriffen, beging Lao She 1966 Selbstmord.

Die Hauptstadt der Provinz Zhejiang, etwa 180 km südlich von Shanghai an der Mündung des Qiantan Jiang gelegen, liefert China vor allem das Idealbild einer Stadt in lieblicher Landschaft. Den Westsee mit seinen Dämmen ließen die Pekinger gleich zweimal in ihren Gartenpalästen nachbauen. Hangzhou ist seit alters ein Ort mit gehobener Lebensart.
Um die Stadt rankt sich ein bedeutender Sagen- und Legendenschatz, jedoch bietet Hangzhou wenig an historischen Bauten. Aus der 150-jähringen Glanzzeit unter der südlichen Song Dynastie (1127 – 1279) blieb nichts erhalten.
Das heutige Hangzhou hat Teil am anhaltenden Boom des Shanghaier Großraums, der auch hier Hochhäuser entstehen lassen hat, die aus der Westsee-Perspektive als ärgerlich und töricht gelten müssen. Wenn man ein romantisches Ortsbild erwarten würde wäre das ein Fehler. Es gilt dennoch: Wer Hangzhou versäumt, versäumt auch ein wesentliches Stück Chinas.

Der Westsee
Für die Chinesen ist der Westsee ein himmlischer, archetypischer See, ein Prototyp und Paradebeispiel. Für jeden Chinesen ist es ein Muss einmal an diesem See gewesen zu sein.
Der im Schnitt etwa 1,5 Meter tiefe See mit etwa 15 km Umfang ist das berühmteste aller Stadtgewässer in China. Der See wird im Norden vom Weißen Damm durchschnitten, der erstmals in der Tang-Zeit angelegt wurde. Der Westsee führt von der Stadtpromenade am Nordostufer über die „Gebrochene Brücke“ zur Insel Gu Shan.
Auch wenn schon viel Schönheit des Sees duch den Tourismus zerstört wurde, sind doch noch einige Charmante Ecken verblieben. Es gibt weidenumsäumte Ufer, Promenaden, Teehäuser, Pagoden, Inseln, Lotos, alles umrahmt von sanften Hügeln.
Wer einmal den See umrunden möchte, benötigt dazu einen halben Tag. Wer sich auch den Sehenswürdigkeiten (betrachtet man am besten von einem der zu mietenden Boote aus) ausführlicher widmen möchte braucht natürlich länger.

Drachenbrunnen
Die Stadt Drachenbrunnen im Südwesten des Westsees ist für ihren exquisiten Tee bekannt. Hier heraus zu fahren ist vielleicht nicht das wahre Vergnügen, denn alles ist auf Touristen-Dollars abgestellt. Dennoch ist die Landschaft hübsch anzusehen.

Apotheke Hu Qingyu Tang
Die wohlerhaltene pharmazeutische Manufaktur( 1974 gegründet ) in der Hangzhouer Altstadt beherbergt heute ein Apothekermuseum. Das schönste Ausstellungsobjekt ist das reich mit Schnitzereien verzierte Gebäude selbst. Im prächtigen traditionell gestalteten Verkaufsraum kann man zusehen wie chinesische Medikamente gemischt werden.

Das Seidenmuseum
Hier bekommt man Mode aus zwei Jahrtausenden zu sehen. Seidenreste aus der östlichen Han-, Jacken aus der Song-Dynastie, feinster Satin und Roben aus der späteren Kaiserzeit. Prunkstück ist eine goldglänzende Hofrobe des Qianlong Kaisers. Auch über Seidenraupen, Seidenweberei und Brauchtum erfährt man hier sehr viel.

Der Yuefei Tempel
Der Tempel des Generals Yue Fei am Nordwestufer erzählt die Geschichte des tapferen Generals der Song-Dynastie, der hier begraben liegt. Der Meisterstratege, Patriot und Erfinder einer Variante der chinesischen Kampfkunst, wurde ins Gefängnis geworfen und trotz seiner erfolgreichen Aktionen gegen die Übergriffe der Nördlichen Jurchen hingerichtet. Er wurde posthum rehabilitiert und später in den Status eines Helden und Halbgottes erhoben. Auch die Kommunisten würdigten ihn als beispielhaften Patrioten.
In der Tempelanlage gibt es die Statuen des knienden Qin Hui zu sehen, der Mann der den Verrat an Yue Fei beging, seiner Frau und zwei verräterischer Beamten.

Quelle des laufenden Tigers
Diese Quelle ist ebenso mysteriös wie berühmt und befindet sich nur etwas außerhalb von Hangzhou. Ihr Name entstand dadurch das der Entdecker dieser Quelle einem Tigerpaar in den Wald gefolgt ist und dabei auf den Teich mit seinem klaren Wasser aufmerksam wurde. Unerklärlicherweise hat das Wasser hier eine besonders hohe Oberflächenspannung. Wer Feingefühl und Geduld hat dem wird es gelingen eine Geldmünze auf dem Wasser schwimmen zu lassen.

Die Sechs Harmonien Pagode
Am Stadtrand von Hangzhou befindet sich eine 60 Meter hohe Pagode. Sie steht direkt am Ufer des Qiantang und wurde im Jahr 970 gebaut. Damals diente sie als Leuchtturm und sollte die Bewohner der Stadt vor den jährlichen Fluten schützen.
Die Pagode wurde aber bei einer Springflut im 12. Jh zerstört aber umgehend wieder neu aufgebaut. Heute trägt die Pagode eine schöne Holzverkleidung aus dem Jahr 1900. Bis heute ist es für Touristen möglich sieben Stockwerke der Pagode über eine Wendeltreppe zu besichtigen. Die Pagode wurde übrigens nach den sechs Paramitas des Buddhismus zum Erreichen der Buddhanatur benannt.

Der Enkel Dschingis Khan machte Peking erstmals zum Zentrum eines ganz China umfassenden Großreichs. Er selbst wurde der erste Kaiser der von ihm ausgerufenen mongolischen Yuan Dynastie. Im Jahr 1280 vollendete er die Eroberung Chinas, nachdem er die Südliche Song Dynastie vernichtet hatte. Zweimal scheiterte er mit dem Versuch, auch Japan zu erobern. Unter Khubilai herrschte in weiten Teilen Asien Frieden, so dass Handelsbeziehungen über die Seidenstraße gediehen, vor allem mit Persien. Mehrfach kamen auch italienische Kaufleute, darunter als junger Mann Marco Polo. Khubilai Khan zeigte Toleranz gegenüber dem Buddhismus und dem Christentum. In seine Zeit fällt die Ankunft des Johannes von Montecorvino, des ersten katholischen Erzbischofs von Peking. Khubilai Khan starb ebendort im Jahr 1295.

Keine andere Nation hat sich so sehr der Koch- und Esskultur verschrieben wie die chinesische. Extravaganzen wie Haifischflossen und Schwalbennester gehören ebenso dazu wie die einfache, aber schmackhafte Nudelsuppe.

Esskultur und Sitten beim Essen
In China gilt die Gastfreundschaft als hohe Pflicht und Tugend. Die Chinesen leben sehr sparsam aber für Gäste würden sie ihr letztes Huhn schlachten oder auch ihren letzten Reis opfern. Wenn in China gegessen wird tun Chinesen das nie alleine. Je mehr Leute miteinander essen, desto größer ist dann auch die Auswahl der Gerichte von denen sich dann jeder bedienen kann. Wenn sich Chinesen untereinander besuchen, oder sich mit Verwandten, Freunden oder Bekannten verabredet schließt dies immer eine Bewirtung mit Essen und Trinken ein. Wenn das Essen mit Verwandten oder Freunden zu Hause stattfindet, kommen die Gäste meistens schon frühzeitig um noch bei den Essensvorbereitungen zu helfen.
Beim Essen lassen sich die Chinesen zeit, plaudern zwischen den zwei Gängen oder rauchen, denn das gemeinsame Essen dient auch dem reinen Vergnügen. Ein Essen findet nie in schweigsamer Runde statt. Je nach dem Anlass wird in der fröhlichen Runde geplaudert, gelacht oder auch mal diskutiert. Auch finden wichtige Besprechungen immer beim Essen statt, denn es heißt die besten Geschäfte würden nicht in einem Konferenzraum sondern am Esstisch entstehen. In China gilt ein gemeinsames Essen als verführerisches Mittel um Beziehen zu knüpfen, zu pflegen oder auch zu verbessern.
Ein traditionelles Festmahl in China kann beispielsweise aus 4 Vorspeisen, 6 Hauptgängen und einer Suppe bestehen. Die Suppe soll am ende des Mahls die Lücken im Magen auffüllen. In China wird die Suppe geschlürft, was keineswegs als unmanierlich gilt, sondern gehört in China zu der gut bewahrten Esskultur.

In China sitzt man nicht gerne an langen, unübersichtlichen Tafeln. Man sitzt in China mit Vorliebe Auge in Auge gerne um einen runden Esstisch herum. Das ist so üblich und man sitzt auch in größeren Gesellschaften mit bis zu fünfzehn Personen um solch einen Tisch. In der Mitte dieses Tisches steht eine runde Drehplatte, die sogenannte „faule Susanne“. Auf ihr werden alle Speisen sichtbar und somit leicht zugänglich angerichtet. Durch drehen dieser Platte kann sich jeder Gast von jedem Gericht bedienen.
Ehrengäste sitzen immer links und rechts neben dem Gastgeber. Dieser ist immer bemüht, mehr Essen anzubieten, als die Gäste verspeisen können. Wenn die Gäste die gesamten Speisen aufessen würden, wäre dies ein Symbol dafür, dass der Gastgeber zu wenig Essen aufgeboten hätte, was zu einem Gesichtsverlust des Gastgebers führt. Das bedeutet das er seinen Ruf verliert.
Aber nicht nur das Essen ist in China wichtig, sondern auch der gleichzeitige Genuss von Alkohol. Teil der Kultur ist es sein Glas in einem Zug zu leeren.

Das Essen in China
Kulinarisch teilt sich China in vier Regionen auf:
Norden, Osten, Süden und Westen

Die Stadt Peking und Schantung sind dabei typisch für die Küche des Nordens, die salzig ist und auf Weizenprodukten basiert.
Mit Schweinefleisch gefüllte Bällchen werden in Soja und Reisessig getaucht. Sehr beliebt sind auch Nudeln und gedämpftes Brot aber am bekanntesten ist die Pekingente: Entenfleisch, Pflaumensoße und Zwiebeln werden in hauchdünne Pfannkuchen gerollt.

Die Kantonküche im Süden zeichnet sich durch Gebratenes, Gekochtes und Gedämpftes aus. In Restaurants wird in Wägelchen „dim sum“ herumgefahren. Das sind gefüllte Teigtaschen, die man in verschiedene Soßen eintunkt.  Die Küche von Chaozhou ist eher süss und es werden viele Meeresfrüchte verwendet.

Im Osten wird das Essen von Shanghai geprägt, wo man in Suppen und Meeresfrüchten schwelgt. Die Gerichte sind oft sehr ölig. Hier wird beispielsweise „siulong bao“ gegessen. Das sind gekochte Fleischstückchen im Teig.

Sichuan ist das Zentrum der westchinesischen Küche, die Unmengen an scharfen Gerichten zu bieten hat. Von einem Kraut namens „chuancai“ wird einem sogar der Mund taub. Zu den bekannten Gerichten gehören hier „suancai yu“, eine Suppe mit einegelegtem Gemüse und Fisch, oder „shuizhu roupian“, Schweinefleischstücke die in einem Meer aus Chili und Kohlblättern gekocht werden.
Auch das Essen aus Henan und Hubei ist für seine Schärfe bekannt.

Getränke in China
Zum Essen trinken die Chinesen Wein, Bier oder auch einen starken, klaren Schnaps namens „baijiu“. Wörtlich übersetzt bedeutet das „Weißwein“. Der bekannteste dieser Schnäpse stammt aus Maotai. Der Stärkste Schnaps heißt „Erguotou“ und hat 65 Prozent.
Tee wird dagegen überall in China getrunken und vor allem auch zum essen. In China gibt es viele Teesorten wie beispielsweise den Chrysanthemen-Tee, den westlichen Tee, den grünen Tee, und den herrlichen Acht-Schätze-Tee, eine Mischung aus Blumenblüten und Knospen, der mit Kandiszucker gesüßt wird.
Kaffee hat in China keine Tradition. In den meisten Restaurants steht er zwar auf der Speisekarte, aber meist wird einem dann nur ein Instantkaffee vorgesetzt. Die Chinesen nehmen auch gerne eine Schale kochend heißes Wasser.
Fruchtsäfte sind in China weit verbreitet und Mineralwasser bekommt man überall im ganzen Land.

Bei dem aktuellen Tempo mit welchem sich China immer mehr weiterentwickelt und modernisiert, wird es aller voraussichten nach spätestens im sich Jahr 2040 mit den westlichen Standards messen können.
Die Akademie der Wissenschaften in Peking veröffentlichte zu Ende Januar einen Bericht namens „China Modernization Report 2010“. Aus diesem ergibt sich das China in den Jahren zwischen 1990 – 2005 mit einem durchschnittlichen zweiten chinesischen Modernisierungsindex von 3,5 Prozent schneller in der Modernisierung voranschreitet wie der Rest der Welt. Wenn die Werte auch in den folgenden Jahren gleich bleiben, so zeigen die Hochrechnungen das China im Jahr 2040 bereits ein mittelentwickeltes Land sein wird.

Um ein mittelentwickeltes Land zu werden müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
Das jährliche Durchschnittseinkommen der Einwohner muss über einem Wert von 20.000 US-$ liegen (ca. 14.000 Euro), ebenso sollten die Schlüsselwirtschaftsindikatoren unter den 40 bestplatzierten der Welt liegen. Die Soziale Versorgung (Alters- und Gesundheitsversorgung) sollte 100% der Einwohner abdecken, etwa 80% der Bevölkerung müsse in Städten leben und mit diesen Voraussetzungen sollte auch die Lebenserwartung bei mehr als 80 Jahren liegen. Der Human Development Index (kurz HDI) sollte sich unter den ersten 20 Plätzen der am größten entwickelten Ländern einsortieren. Das Wachstum der Wirtschaft wird der Umwelt nicht weiter schaden und die Lebensqualität der Bevölkerung ist mit den großen weit entwickelten Ländern gleichzusetzen.

He Chuanqi, der Chef des Zentrums für Modernisierungsforschung, erklärte bereits, dass die Modernisierung des Landes bereits in der Mitte des 19. Jahrhundert begonnen hätten. Nun nach über 100 Jahren entwickele sich China von einem Entwicklungsland zu einem Schwellenland. Dabei sei auch festzuhalten das China bereits vier Fünftel der ersten Modernisierungsphase vollendet hat; Hongkong, Peking, Macao und Taiwan erreichen bereits sogar die zweite Modernisierungsphase. Manche der Indikatoren von Peking und Shanghai sind sogar mit denen Italiens zu vergleichen, existieren hier bereits beide Entwicklungsphasen, so sind sie aber noch ungleich verteilt. Die Modernisierung der Volksrepublik China sei einer der wichtigsten Teile der globalen Modernisierung, da es sich bei der Modernisierung des Landes gleichzeitig auch um den größten Teil der Menschheit handle.

Die durch das Sichuan Erdbeben beschädigten Gebäude in der Stadt Dujiangyan werden repariert! Bis spätestens September 2010 sollen alle arbeiten abgeschlossen sein. Die Regierung hat für den wiederaufbau der Stadt 950.000.000 Yuan bereitgestellt. Aus ganz China helfen unzählige Wissenschaftler und Arbeiter beim wiederaufbau.
Die im Nordwesten der Stadt Chengdu liegende Stadt Dujiangyan liegt etwa 17,5 Meilen entfernt vom damaligen Epizentrum des Erdbebens, welches am 12. Mai 2008 die verheerenden Zerstörungen anrichtete.
Dujiangyan ist aufgrund seines Dujiangyan Damms welcher aus der Qin Dynastie stammt, sowie den Erwang Tempel und Fulong Tempel sehr bekannt und kann damit auf eine über 2000 Jahre zurückreichende Geschichte blicken.
Bereits 6 Tage nach dem Erdbeben konnten Wissenschaftler einen Bericht vorlegen welcher die Schäden dokumentierte und bereits im Juni begann das Wiederherstellungsprojekt.
Geschätzte 400 Mitarbeiter aus dem Amt für den Schutz des kulturellen Erbes von China aus den Provinzen Fujian und Guangxi nahmen an den Maßnahmen teil. Die Bauleiter kommen aus dem Cultural Heritage Protection Research Center des Pekinger Tsinghua Urban Planning and Design Institutes.
In der ersten Phase des Bauprojektes werden alle Fundamente der bereits existierenden Gebäude verstärkt. In der zweiten Phase werden dann alle eingestürzten Gebäude wieder repariert werden. Der Erwang Tempel wurde zur Hälfte wieder hergestellt, wohingegen der Fulong Tempel bereits komplett restauriert wurde.
Um die Stadt gemäß ihrem Ursprung zu restaurieren werden weitestgehend nur Natürliche und Originalmaterialien genutzt. So wurde der Anstrich der Gebäude nicht mit normaler Chemischer Farbe gemacht, sondern es wurde ein kostspieligerer Anstrich aus den einheimischen Bäumen genutzt, der zudem auch schwieriger war anzubringen. Dafür aber wird der Glanz der Gebäude für längere Zeit erhalten bleiben.

Einreise nach China
Einreisen ist in China nur mit einem durch in China ausgestelltes Visum möglich. Zusätzlich ist ein Merkblatt das in den Chinesischen Botschaften angefordert werden kann von Nöten. Beantragte Visa brauchen im normal Fall ca. 2-3 Wochen Bearbeitungszeit. Wobei es helfen soll wenn man einen frankierten Umschlag beilegt. Einfacher ist es bei Gruppenreise wo dies vom Veranstalter übernommen wird. Aber auch hier neige ich dazu es einmal selber zu überprüfen damit es keine Überraschungen bei der Einreise in China gibt.

Sprache in China
Die Amtssprache in China ist Mandarin. Außerdem wird neben zahlreichen regionalen Dialekten Kantonesisch (Yue), Fukienesisch, Xiamenhua sowie Hakka gesprochen. Die autonomen Regionen Chinas sprechen eigenen Sprachen (beispielsweise Tibetisch oder Mongolisch). Geschäftsleute und Reiseleiter in China sprechen auch sehr gutes Englisch. Somit dürfte ein Verständigungsproblem entfallen.

Staatsform in China
China ist eine sozialistische Volksrepublik. Die Verfassung stammt aus dem Jahr 1982 und die letzte Änderung wurde im Jahr 1999 vorgenommen. Das Parlament besteht aus einer Kammer, dem Nationalen Volkskongress (Quanguo Renmin Daibiao Dahui) mit 2.987 Mitgliedern, die alle 5 Jahre von Provinzparlamenten, autonomen Gebieten sowie Städten und der Volksbefreiungsarmee gewählt werden. Die bestimmende politische Macht in China ist die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit dem Ständigen Ausschuss des Politbüros, dem Partei-Generalsekretär und weiteren sechs Mitgliedern als oberstes Entscheidungsgremium.

Verwaltungsgliederung in China
Es gibt 23 Provinzen (sheng): Anhui, Fujian, Gansu, Guangdong, Guizhou, Hainan, Hebei, Heilongjiang, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Jilin, Liaoning, Qinghai, Shaanxi, Shandong, Shanxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang sowie Taiwan (das von China als 23. Provinz beansprucht wird).

Es gibt 5 autonome Regionen (zizhiqu)
Guangxi, Nei Mongol, Ningxia, Xinjiang Uygur, Xizang (Tibet)

Es gibt 4 regierungsunmittelbare Städte (shi)
Peking, Chongqing, Shanghai, Tianjin

Es gibt 2 Sonderverwaltungszonen
Hongkong und Macao

Währung in China
Die Währung in China ist der Renminbi. Die Einheit ist der Yuan, der sich in 10 Jiao und 100 Fen unterteilen lässt.
Noten und Münzen in der Landeswährung (Renminbi ¥uan) dürfen bei der Ein- und Ausreise bis zum Betrag von 6000 Yuan mitgeführt werden.

Zeitverschiebung
In China gilt: MEZ + 7 Std. Da ab etwa Mitte April bis ca. Mitte September in China ebenfalls Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten, nur während der kurzen Zeit gilt MEZ + 6 Std.

Klimazonen in China
Durch die Größe des Landes bedingt, gibt es verschiedene Klimazonen:
Im Nordosten im Gebiet Shenyang/Harbin liegt die Durchschnittstemperatur im Januar bei -12 bzw. -19 Grad, im Sommer bei 21-25 bzw. 20-23 Grad.

In Peking liegen im Januar und Februar die Durchschnittstemperaturen bei -4,6/-2,2 Grad. Sogar Schneefall ist bis März möglich. Im Mai bis August liegen die Temperaturen bei 20 bis etwa 26 Grad im Durchschnitt. Heiße Sommer und hohe Luftfeuchtigkeit gibt es dann. Der Frühling und Herbst sind hier die beste Reisezeit. Im Juli und August gibt es starke Regenfälle.

Die Städte Chongqing, Nanjing und Wuhan am Gelben Fluss sind im Sommer sehr heiß und es gibt dort starke Regenfälle.

In Shanghai gibt es ganzjährig hohe Luftfeuchtigkeit. Der heißeste Monat ist der August mit Temperaturen um 35 Grad. Von Dezember bis März ist es verhältnismäßig kühl (im Schnitt 4-8 Grand). Mit Regen kann man hier immer rechnen.

Im Süden des Landes (ab Xiamen, in Guilin, Guangzhou) ist das Klima fast subtropisch. Die Temperaturen während der Wintermonate liegen nie unter 10 Grad und im Sommer ist es sehr heiß (ca. 30 Grad) Ganzjährig herrscht hier eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der wenigste Regen fällt von Dezember bist Januar.

Hotels
Hotels gibt es in China in Hülle und Fülle und auf jeden Fall für jeden Geldbeutel. Die Hotels lassen sich in verschiedenen Kategorien unterteilt. Es gibt die Superior Hotels, die Deluxe Hotels und die Super Deluxe Hotels von internationalem Niveau. In Großstädten finden sich die Hotels mit hohem internationalem Standard. In ländlichen Gebieten und Touristisch wenig erschlossenen Orten müssen einfache Unterkünfte akzeptiert werden

Sprachen und Schriften
Chinesisch (im Westen als Mandarin bekannt) ist die in ganz China verwendete Sprache. Die chinesische Schrift hat eine Geschichte von mehr als 6.000 Jahren.
Neben Chinesisch existieren viele Dialekte, die von den 55 Minderheiten verwendet werden und in Autonomen Gebieten auch als Amtssprache zugelassen sind.
Die Geschäftleute in China sprechen flüssiges Englisch, denn Englisch gilt in China auch als Geschäftssprache. Außerhalb der Geschäftswelt und in den Touristenzentren muss man aber mit keinen oder nur sehr geringen Englischkenntnissen rechnen.

Aller vorhersagen nach zu Urteilen werden die Pekinger Behörden in diesem Jahr eine neue Rekordzahl an neuen Visa Anträgen und Erneuerungen genehmigen. Das sagte zumindest das Immigrationsbüro für öffentliche Sicherheit. Voraussichtlich werden die Genehmigungen um etwa 10% den bisherigen Rekord des Jahres 2007 übertreffen, in welchem rund 210.000 Visa ausgestellt wurden. Aufgrund der Militärparade und Olympia wurden in der jüngsten Vergangenheit die Restriktionen deutlich schärfer behandelt.

Laut einem Sprecher des Immigrationsbüros im Pekinger Amt für öffentliche Sicherheit heißt es das der Anstieg auf die stark wachsende Wirtschaft zurück zu führen sei. Durch diese würden mehr Menschen eine Anstellung in Peking suchen.

Die Vorhersagen schätzen das mindestens 200.000 neue Visa beantragt werden, wobei davon auch ein sehr großer Teil den ausländischen Studenten zuzuschreiben ist, welche in China einen Studienplatz erhoffen. Dies gilt jedoch auch für Businessvisa und Reisevisa.
Die zurückliegende Verschärfung der Richtlinien sei Ziel und Teil einer Landesweiten Kampagne gewesen um die Sicherheit während der Militärparade und den Olympischen Spielen zu gewähren. Die meisten der Ablehnungen wurden laut Aussage eines Sprechers nur wegen fehlerhafter oder gar falscher Identifikation ausgesprochen, oder aber wegen Verstößen gegen spezifische Reglungen der Regierung. Dieses Jahr hingegen werden die Mehrheit aller Anträge jedoch wieder akzeptiert.

Der Leiter der ausländischen Beratungsfirma „Cross Search International“ lebt aufgrund einer Vollzeitanstellung seid 2007 in China. Um ein neues Visum zu erhalten nutzt er ein auf Visa spezialisiertes Unternehmen. Zwar habe er keinerlei Probleme bisher gehabt ein Visum zu erhalten, doch berichtet er davon dass es nicht leichter wird, sonder vielmehr immer schwieriger ein Visum zu erhalten.
Aktuell leben weit mehr als 110.000 Ausländer längerfristig in Peking. Von diesen Ausländern kommen die meisten aus Südkorea und den USA laut einer neusten Studie. Täglich besuchen weit mehr als 10.000 die chinesische Hauptstadt.

Die Geschichte Pekings ist überaus interessant und reicht über dreitausend Jahre zurück. Der Name Peking bedeutet „nördliche Hauptstadt“. Peking ist derzeit der Zentralregierung unterstellt. Die Stadt gleicht einer Provinz oder einem autonomen Gebiet.

In Peking selber leben etwa 7,6 Millionen Menschen. Das gesamte Verwaltungsgebiet Pekings hat 15,5 Millionen Einwohner. Etwa 77% dieser Bewohner haben ihren festen Wohnsitz in Peking und Umgebung. Die regierungsunmittelbare Stadt liegt 63 Meter über Normalnull und weist eine Fläche von 16.807,8 km² auf. Die Bevölkerungsdichte der Stadt beläuft sich auf 906 Einwohner gemessen pro km². Peking ist keine zusammenhängende Stadt, vielmehr eine Siedlungsstruktur. Die Stadt Peking ist in 16 Stadtbezirke und 2 Kreise eingeteilt. Es gibt 125 Straßenviertel und 119 Großgemeinden. Weiterhin findet man in Peking 5 Nationalitäten Gemeinden. Peking ist eine weltweit anerkannte Kulturstadt und zugleich das Zentrum Chinas.

In und um Peking gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, die insbesondere für den Tourismus von großem Interesse sind. Beispielsweise ist Peking mit einer Vielzahl von Theatern und Museen ausgestattet. Bekannt ist vor allem die Peking Oper. Von großem Interesse vieler Touristen ist auch das Naturhistorische Museum.

Die „Verbotene Stadt“ ist weiterhin ein beliebtes Ziel vieler Touristen. Diese befindet sich im Zentrum Pekings. Die Verbotene Stadt galt als Machtsymbol des Kaisers. Hier waren viele Paläste und prunkvolle Gebäude zu finden. Besonderheit der Verbotenen Stadt war, dass das höchste Gebäude der Stadt diesem Komplex angehören musste. Kein einziges Gebäude in und um Peking durfte höher gebaut sein als die Verbotene Stadt. Die chinesische Wasseruhr ist beispielsweise eine der größten Attraktionen, die es in diesem Zusammenhang zu entdecken gibt. Die Verbotene Stadt, die auch von einer großen Mauer umgeben ist, zählt seit 1987 zum UNESCO Weltkulturerbe. In der Geschichte Pekings residierten dort 24 verschiedene Kaiser. Derzeit beherbergt die Verbotene Stadt unter anderem das Palastmuseum Pekings.

Sowohl der Tiananmen Platz als auch der Himmelstempel sind sehr bekannt. Auch die „Große Halle des Volkes“, die derzeit ein Museum zur chinesischen Geschichte vorweist, kann besichtigt werden.

Weiterhin ist die Chinesische Mauer von großer Bedeutung. Der bekannteste Mauerabschnitt, der erhalten ist, ist 70 Kilometer in nordwestlicher Richtung zu finden. Der Abschnitt der Chinesischen Mauer ist komplett restauriert. Die mit Wachtürmen ausgestattete Mauer ist an dieser Stelle 6 Meter hoch.

Für Touristen am interessantesten ist vor allem die Gegend des Sommerpalastes. Riesige, zum Teil neu angelegte Parkanlagen dienen der Erholung und der Entspannung. Einen typischen chinesischen garten kann man im Nordmeer-Park finden. Zudem bietet Peking den Jingshanpark sowie den Ditan-Park. Wer Tiere liebt, ist in Peking ebenfalls gut aufgehoben: Nicht nur wegen seines großen und eindrucksvollen Aquariums ist der Zoo von Peking eine ganz besondere Sehenswürdigkeit. Auch große Panda Bären kann man hier entdecken. Wer kulinarische Spezialitäten liebt, kann in Peking sowohl die weltweit bekannte Pekingente als auch einen mongolischen Feuertopf bestellen. Einheimisches Essen ist sehr günstig, so dass viele Touristen darauf zurückgreifen.

Die Region in und um Peking ist sowohl mit Bahnverbindungen als auch mit Bus- und Trolleybuslinien ausgestattet. Mehrere Flughäfen sind vorhanden, so dass die Einreise kein Problem darstellt. Nur 20km entfernt vom Stadtzentrum ist der größte Flughafen, der „Flughafen Peking“ zu finden. Ein fünffacher Stadtring vereinfacht die Erkundung mit dem Auto. Das Autobahnnetz wird stets erweitert und verbessert. Es empfiehlt sich dennoch die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel. Sowohl auf Buslinien als auch auf eine U-Bahn, die bereits vor knappen 40 Jahren eröffnet wurde, kann man zurückgreifen. Da in Peking zahlreiche Menschen leben, und die Stadt als Ziel vieler Touristen gilt, ist sie jedoch oftmals überfüllt, so dass mit langen Staus zu rechnen ist.

Peking ist eine moderne Stadt, die sowohl kulturell als auch historisch Einiges zu bieten hat. Für die Freizeitgestaltung und Verpflegung ist gesorgt. Verkehrmittel sind zahlreich vorhanden.

Vor ca. 7000 Jahren, um das Jahr 5000 v.Chr siedeln sich die ersten hoch entwickelten Stämme und Völker der neolithischen Kultur in der großen Ebene an. Bevorzugt an Flüssen lassen sich Kulturen wie die Yangshao, Xinle, Majiabang und einige andere an.

Um ca. 3000 v.Chr zu Beginn der Bronzezeit sind fast alle Ur-Volker verschwunden. Es haben sich Neue gebildet wie die Sanxingdui  (12-11 Jhr v.Chr.) die in der heutigen Provinz Sichuan lebten oder die Erlitou die im west. Henan lebten, eine Identifikation mit der Xia- Dynastie hält man im Moment für fraglich.

In der Blütezeit der Bronzezeit beginnt in China auch die Zeit der Dynastien. Die erste heute bekannte Dynastie ist die Shang- Dynastie. Das Volk existierte vom 16-11 Jhr. v. Chr. Aus ihr Stammen die ersten Schriftlichen Überlieferungen auf Knochen geschrieben der chinesischen Kultur.
Ab diesem Zeitpunkt ist die chinesische Geschichte sehr genau dokumentiert und man kann mit Sicherheit sagen, dass die Dynastie der Shang im Jahre 1045 v. Chr. Von  den Zhous abgelöst worden sind. Unter der Herrschaft der Zhou entwickelten sich die Schrift und die Kultur weiter, von nun an wurde auf Stein und Bronze geschrieben. Es entstanden die ersten Bücher. Man begann auch mit dem Himmelskult. Der Kaiser war der Sohn des Himmels, er hatte die Macht vom Himmel verliehen bekommen. Die Zhou Dynastie wird in die westliche 1045-771 v.Chr und in die östliche 771-256v. Chr. aufgeteilt.

Nun zerfiel das Chinesische Kernland in mehre kleinere Reiche, es begann die Zeit der „Wandernden Philosophen“ (722-481 v.Chr.), die heute Frühling- und Herbst (Chunqiu)-Zeit genannt wird.
Konfuzius war eine der Persönlichkeiten der Periode. Es begann der Weg zur Hockkultur mit der Ausformung der Grundzüge politischen Denkens.

Im Jahr 403 beginnt die Zeit der Streitenden Reiche auf Chinesisch (Zhanguo-Zeit). Es herrscht die Zhou- Dynastie. Durch Kriege und Zusammenschlüsse kommt es schließlich zu einem ersten Einheitsreich unter der Zhou-Dynastie. Zudem wird das Handels und Verkehrswesen ausgebaut.
221 v. Chr. folgt eine kurze Machtzeit der Qin- Dynastie, die nur 14 Jahre dauert. Trotz dieser kurzen Herrschaft, machte die Kultur einen gewaltigen Sprung. Der Buchdruck wurde erfunden und die Schrift vereinheitlicht. Jede Provinz besaß teilweise eine andere Schrift, Auswirkungen sind noch heute zu spüren, jede Region spricht einen anderen Dialekt
Nun folgt die Han- Zeit, in der die Konsolidierung des Kaisertums und Sicherung des zentralistischen Staatsmodells stattfindet. Es gibt aber auch Konflikte mit nomadischen Völkern die später auch als Mongolen und Hunnen bekannt werden.
Diese Zeit ist in drei Epochen aufgeteilt, die westliche Han- Zeit von 206v.Chr-8n.Chr., zwischen den Jahren 9-23n.Chr übernimmt Wang Mang die Macht und gründet die Xin- Dynastie. Diese zerbricht nach seinem Tod, und die so genannte östliche Han- Dynastie übernimmt wieder die Macht. 220 endet die fast 500 Jahre Regentschaft der Han-Dynastie.

Zwischen 220-589 versinkt China im totalen Chaos. Das Reich zerbricht in verschiedene Teile, doch gelingt  der Jin- Dynastie eine zwischenzeitliche Reichseinigung über den größten Teil des alten Han- Reiches. Als auch diese Dynastie untergeht spaltet sich das Riesenreich erneut, dieses mal in zwei Teile. Es gibt fünf parallel Dynastien bevor die Sui eine Reichseinigung im Jahr 581 herbeiführen. Ihre Herrschaft dauert bis 618.

Im Jahr 618 übernahm die Tang- Dynastie die Macht in China. Reichsvereinigung wurde fortgeführt und stark vorangetrieben. Auch den Frauen wurden mehr Rechte zugesprochen, sie durften sich scheiden lassen oder Kampfkünste erlernen. In dieser Zeit kam auch die erste Frau an die Macht. In der Mitte des 8. Jahrhunderts kam es zu Unruhen, die auch unter dem Namen „die Rebellion des An Lushan“. Diese hatte langwierige Folgen, die zur Stärkung der regionalen Militärgouverneure und zur Schwächung des Kaisers führten.

Im Endeffekt führte es dazu, dass das Chinesische Kaiserreich 907 auseinander brach, es gab ein großes Reich in Nordchina,  was von einander ablösenden Dynastien beherrscht wurden, in dieser Zeit kamen auch noch einmal alte Adelsfamilien an die Mach wie die Han oder die Zhou. Es gab aber noch mehrer Teilreiche im Süden. Nach dieser so genannten Wudai- Zeit.
Es folgten im aufgeteilten China eine Menge Dynastien, die es aber nie schafften das Reich wiederzuvereinigen.
1271 wird China von den Mongolen erobert. China wird ein Teil im Mongolischen Weltreich. Schon in früherer Zeit wurde China von den Mongolen heimgesucht, zum Schutz wurde eine erste Mauer gebaut, die aber nichts nützte. Diese Yuan- Dynastie wurde 1368 blutig vom Chinesischen Volk gestürzt. Die neuen Herrscher waren die Ming-Dynastie. Der dritte Kaiser der Ming- Dynastie Hung Le kam ca. 1400 an die Macht. Vorher war er Oberbefehlshaber der Armee. Stürzte aber seinen Bruder zündete dessen Hauptstadt an und brachte seine Minister, Familie und Anhänger um. Er verlegte seinen Amtssitz Nanching (südliche Hauptstadt) nach Beijing (Peking= die nördliche Hauptstadt). Dort verstärkte und erweiterte die Chinesische Mauer und begann mit dem Bau der Verbotenen Stadt. Bis heute ist die Verbotene Stadt der größte Palast der Welt und einer symbolträchtigsten Plätze Chinas. Der letzte Ming- Kaiser begann 1644 Selbstmord. Am Ende hatte er noch einen Eunuchen (Beamten der Verbotenen Stadt) an der Seite von jemals mehr als 70.000.
1644 beginnt die letzte Dynastie, die der Mandschu, am Ende wurde der Kaiser von den Kolonialmächten gelenkt, der Boxeraufstand kann die Kaiser auch nicht mehr retten. 1912 wird der letzte dreijährige Kaiser gestürzt, er verbringt sein Leben erst im Gefängnis und später wird er Gärtner im Stadtpark von Beijing.
Es wird die Republik China gegründet, die 1949 nach langen Bürgerkrieg von Mao Zedong gestürzt wird. Und heute auf Taiwan weiter existiert. 1949 ruft Mao Zedong auf dem Platz des Himmlischen Frieden vom Eingangstor der Verbotenen Stadt die Volksrepublik China aus. Es folgt mit der Kulturrevolution, ein dunkles Kapitel in der chinesischen Geschichte. Nach Maos Tod 1979 öffnet die Kommunistische Partei China für den Westen, Sonderwirtschaftszone werden eingerichtet, die China zu dem Wohlstand verhelfen den es heute hat.

China hat eine 7000 Jahre alte Geschichte, es gab Dynastien und Kaiser. Heute ist China eine Weltmacht, die es eigentlich schon seit Jahrtausend ist.
Als in Europa noch tiefstes Mittelalter war, besaßen die Chinesen schon Papiergeld, riesige Schiffe, ausgeklügelte Bautechniken und Raketen, sie waren bekannt für ihren Wohlstand und ihre Macht. China ist heute mit 1,3 Milliarden Menschen eines der größten Länder der Welt.

Die Volksrepublik China kurz China genannt und liegt im Osten von Asien. Der Offizielle Name der Volksrepublik China ist „Zhonghua Renmin Gongheguo“ und ist mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde. Außerdem ist China der flächengrößte Staat in Ostasien und auch nach Russland, Kanada und den USA der viertgrößte Staat der Erde. Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt 4500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4200 km. Die Küstenlänge aller Seegrenzen Chinas beläuft sich auf 14.500 km. Der längste Fluss Chinas ist mit rund 6300 km der Jangtse, der höchste Berg der auf der Grenze zu Nepal liegende Mount Everest mit 8848 m und der größte See der Qinghai-See mit rund 4500 km². Die Gebirge bedecken in China zwei Drittel des Landes. Die Volksrepublik China grenzt an 14 Staaten und hat damit gemeinsam mit Russland die meisten Nachbarländer der Welt. Im Norden und Nordwesten grenzt China an Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan, im Westen an Afghanistan und Pakistan. Im Süden und Südwesten grenzt China an Indien, Nepal, Bhutan, Indien, Myanmar, Laos, Vietnam und das Südchinesische Meer. Im Osten grenzt China an das Ostchinesische Meer, Nordkorea, Russland und die Mongolei.

Die Hauptstadt von China ist Peking mit 7,6 Millionen Einwohnern. Die größte Stadt in China ist Shanghai mit etwa 15 Millionen Einwohnern. In China gibt es mehr als 50 Städte die die Millionenmarke überschreiten. Die Sprache die in China gesprochen wird heisst Mandarin. Außerdem wird neben zahlreichen Dialekten Kantonesisch, Fukienesisch, Xiamenhua sowie Hakka gesprochen. Geschäftsleute und Reiseleiter sprechen allerdings auch Englisch.
Je nachdem in welche Region von China man reisen möchte, es gibt eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten in ganz China von denen man sich auf jeden Fall so viele wie nur möglich anschauen sollte, um einen kleinen Eindruck dieses beeindruckenden Landes zu bekommen.