Die Hauptstadt der Provinz Zhejiang, etwa 180 km südlich von Shanghai an der Mündung des Qiantan Jiang gelegen, liefert China vor allem das Idealbild einer Stadt in lieblicher Landschaft. Den Westsee mit seinen Dämmen ließen die Pekinger gleich zweimal in ihren Gartenpalästen nachbauen. Hangzhou ist seit alters ein Ort mit gehobener Lebensart.
Um die Stadt rankt sich ein bedeutender Sagen- und Legendenschatz, jedoch bietet Hangzhou wenig an historischen Bauten. Aus der 150-jähringen Glanzzeit unter der südlichen Song Dynastie (1127 – 1279) blieb nichts erhalten.
Das heutige Hangzhou hat Teil am anhaltenden Boom des Shanghaier Großraums, der auch hier Hochhäuser entstehen lassen hat, die aus der Westsee-Perspektive als ärgerlich und töricht gelten müssen. Wenn man ein romantisches Ortsbild erwarten würde wäre das ein Fehler. Es gilt dennoch: Wer Hangzhou versäumt, versäumt auch ein wesentliches Stück Chinas.

Der Westsee
Für die Chinesen ist der Westsee ein himmlischer, archetypischer See, ein Prototyp und Paradebeispiel. Für jeden Chinesen ist es ein Muss einmal an diesem See gewesen zu sein.
Der im Schnitt etwa 1,5 Meter tiefe See mit etwa 15 km Umfang ist das berühmteste aller Stadtgewässer in China. Der See wird im Norden vom Weißen Damm durchschnitten, der erstmals in der Tang-Zeit angelegt wurde. Der Westsee führt von der Stadtpromenade am Nordostufer über die „Gebrochene Brücke“ zur Insel Gu Shan.
Auch wenn schon viel Schönheit des Sees duch den Tourismus zerstört wurde, sind doch noch einige Charmante Ecken verblieben. Es gibt weidenumsäumte Ufer, Promenaden, Teehäuser, Pagoden, Inseln, Lotos, alles umrahmt von sanften Hügeln.
Wer einmal den See umrunden möchte, benötigt dazu einen halben Tag. Wer sich auch den Sehenswürdigkeiten (betrachtet man am besten von einem der zu mietenden Boote aus) ausführlicher widmen möchte braucht natürlich länger.

Drachenbrunnen
Die Stadt Drachenbrunnen im Südwesten des Westsees ist für ihren exquisiten Tee bekannt. Hier heraus zu fahren ist vielleicht nicht das wahre Vergnügen, denn alles ist auf Touristen-Dollars abgestellt. Dennoch ist die Landschaft hübsch anzusehen.

Apotheke Hu Qingyu Tang
Die wohlerhaltene pharmazeutische Manufaktur( 1974 gegründet ) in der Hangzhouer Altstadt beherbergt heute ein Apothekermuseum. Das schönste Ausstellungsobjekt ist das reich mit Schnitzereien verzierte Gebäude selbst. Im prächtigen traditionell gestalteten Verkaufsraum kann man zusehen wie chinesische Medikamente gemischt werden.

Das Seidenmuseum
Hier bekommt man Mode aus zwei Jahrtausenden zu sehen. Seidenreste aus der östlichen Han-, Jacken aus der Song-Dynastie, feinster Satin und Roben aus der späteren Kaiserzeit. Prunkstück ist eine goldglänzende Hofrobe des Qianlong Kaisers. Auch über Seidenraupen, Seidenweberei und Brauchtum erfährt man hier sehr viel.

Der Yuefei Tempel
Der Tempel des Generals Yue Fei am Nordwestufer erzählt die Geschichte des tapferen Generals der Song-Dynastie, der hier begraben liegt. Der Meisterstratege, Patriot und Erfinder einer Variante der chinesischen Kampfkunst, wurde ins Gefängnis geworfen und trotz seiner erfolgreichen Aktionen gegen die Übergriffe der Nördlichen Jurchen hingerichtet. Er wurde posthum rehabilitiert und später in den Status eines Helden und Halbgottes erhoben. Auch die Kommunisten würdigten ihn als beispielhaften Patrioten.
In der Tempelanlage gibt es die Statuen des knienden Qin Hui zu sehen, der Mann der den Verrat an Yue Fei beging, seiner Frau und zwei verräterischer Beamten.

Quelle des laufenden Tigers
Diese Quelle ist ebenso mysteriös wie berühmt und befindet sich nur etwas außerhalb von Hangzhou. Ihr Name entstand dadurch das der Entdecker dieser Quelle einem Tigerpaar in den Wald gefolgt ist und dabei auf den Teich mit seinem klaren Wasser aufmerksam wurde. Unerklärlicherweise hat das Wasser hier eine besonders hohe Oberflächenspannung. Wer Feingefühl und Geduld hat dem wird es gelingen eine Geldmünze auf dem Wasser schwimmen zu lassen.

Die Sechs Harmonien Pagode
Am Stadtrand von Hangzhou befindet sich eine 60 Meter hohe Pagode. Sie steht direkt am Ufer des Qiantang und wurde im Jahr 970 gebaut. Damals diente sie als Leuchtturm und sollte die Bewohner der Stadt vor den jährlichen Fluten schützen.
Die Pagode wurde aber bei einer Springflut im 12. Jh zerstört aber umgehend wieder neu aufgebaut. Heute trägt die Pagode eine schöne Holzverkleidung aus dem Jahr 1900. Bis heute ist es für Touristen möglich sieben Stockwerke der Pagode über eine Wendeltreppe zu besichtigen. Die Pagode wurde übrigens nach den sechs Paramitas des Buddhismus zum Erreichen der Buddhanatur benannt.

Shanghai ist eine der größten Städte dieser Welt und gehört zur wichtigsten Industrie und Handelsmetropole in China. Die 13 Millionen Einwohner Stadt war damals als „Paris des Orients“ bekannt. Außerdem ist Shanghai auch die berühmte kulturhistorischste Stadt in China und gleichzeitig beliebtes Reiseziel für Touristen. Shanghai hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten wie beispielsweise den Bund, den Jadebuddha Tempel und den Yu Yuan Garten. Für europäische Touristen ist Shanghai ein ideales Reiseziel. Entlang den Bund kann man viele Bauwerke in verschiedenen Baustilen sehen. Die Bauwerke wirken wie eine internationals Architekturausstellung.
Auch gilt Shanghai als Einkaufsparadies denn in den Geschäften kann man die verschiedenartigsten Waren kaufen.

Der Bund
Wenn man Shanghai besucht sollte man auf jeden Fall den Bund vesichtigen. Der Bund wird als eine große internationale Architekturausstellung bezeichnet. Dort hat man die Möglichkeit viele verschiedenartige Bauwerke in den unterschiedlichsten Baustilen zu sehen. Hier kann man noch viele alte Gebäude entdecken wie beispielsweise das Zollgebäude (1927), das Peace Hotel (1930) oder die Bank of China (1921). Hier erinnert noch vieles an die Kolonialzeit. Früh am morgen versammeln sich an diesem Ort viele einheimische um Sport zu treiben denn die  Uferpromenade gilt als Wahrzeichen in Shanghai.

Der Oriental  Pearl Tower
Der Oriental Pearl Tower kann man im Stadtteil Pudong besichtigen. Er hat eine Höhe von 468 m und ist somit das höchste Bauwerk Shanghais. Der Oriental Pearl Tower ist der höchste Fernsehturm in ganz Asien und auch der dritthöchste in der Welt. Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Bund und er gilt somit als idealer Blick über Shanghai.

Der Yu Yuan Garten
In der nähe der Altstadt liegt der Yu Yuan Garten. Dieser wurde von Pan Yunduan mit seinen gesamten Ersparnissen erbaut. Während der Tangzeit im Jahre 1559 begann die Bauzeit. Fertig gestellt wurde alles erst im Jahre 1577. Im Jahr 1842 wurde die Parkanlage während des Optimumkrieges komplett zerstört. Ende der 1950er Jahre wurde der Park von der Lokalregierung restauriert und 1961 für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Seit dem Jahr 1982 steht die Parkanlage auf der Liste der „Denkmäler der Volksrepublik China“.

Die „Avenue of Stars“
Die Avenue of Stars ist das chinesische Gegenstück zum berühmten „Walk of Fame“ in den U.S.A. Hier kann man in den Boden eingelassene „Sterne“ mit den Handabdrücken berühmter chinesischer Filmstars entdecken. Stars wie Jackie Chan oder Jet Li sind hier mit ihren Handabdrücken verewigt. Die „Avenue der Stars“ ist eine nur für Fußgänger zugängliche Straße und liegt direkt gegenüber von Hongkong Downtown. Von hier aus hat man die beste Aussicht auf die beeindruckende Skyline von Hongkong. Gegen 20 Uhr bietet sich die beste Zeit für einen Spaziergang an, denn dann beginnt eine faszinierende Lichtshow an den Fassaden und auf den Dächern der Wolkenkratzer.

Der Jade Buddha Tempel
Dieser Tempel wurde 1911 gebaut und hat seinen Namen wegen zwei kostenbaren Buddha Statuen aus Jade erhalten. Diese Statuen waren im Jahr 1882 ein Geschenk aus Burma an China. Die Größte dieser Statuen ist 1000kg schwer und über 1,90 Meter hoch. Jeden Tag besuchen diesen Tempel tausende von Touristen und auch Anhänger besuchen diesen für sie heiligen Ort.

Keine andere Nation hat sich so sehr der Koch- und Esskultur verschrieben wie die chinesische. Extravaganzen wie Haifischflossen und Schwalbennester gehören ebenso dazu wie die einfache, aber schmackhafte Nudelsuppe.

Esskultur und Sitten beim Essen
In China gilt die Gastfreundschaft als hohe Pflicht und Tugend. Die Chinesen leben sehr sparsam aber für Gäste würden sie ihr letztes Huhn schlachten oder auch ihren letzten Reis opfern. Wenn in China gegessen wird tun Chinesen das nie alleine. Je mehr Leute miteinander essen, desto größer ist dann auch die Auswahl der Gerichte von denen sich dann jeder bedienen kann. Wenn sich Chinesen untereinander besuchen, oder sich mit Verwandten, Freunden oder Bekannten verabredet schließt dies immer eine Bewirtung mit Essen und Trinken ein. Wenn das Essen mit Verwandten oder Freunden zu Hause stattfindet, kommen die Gäste meistens schon frühzeitig um noch bei den Essensvorbereitungen zu helfen.
Beim Essen lassen sich die Chinesen zeit, plaudern zwischen den zwei Gängen oder rauchen, denn das gemeinsame Essen dient auch dem reinen Vergnügen. Ein Essen findet nie in schweigsamer Runde statt. Je nach dem Anlass wird in der fröhlichen Runde geplaudert, gelacht oder auch mal diskutiert. Auch finden wichtige Besprechungen immer beim Essen statt, denn es heißt die besten Geschäfte würden nicht in einem Konferenzraum sondern am Esstisch entstehen. In China gilt ein gemeinsames Essen als verführerisches Mittel um Beziehen zu knüpfen, zu pflegen oder auch zu verbessern.
Ein traditionelles Festmahl in China kann beispielsweise aus 4 Vorspeisen, 6 Hauptgängen und einer Suppe bestehen. Die Suppe soll am ende des Mahls die Lücken im Magen auffüllen. In China wird die Suppe geschlürft, was keineswegs als unmanierlich gilt, sondern gehört in China zu der gut bewahrten Esskultur.

In China sitzt man nicht gerne an langen, unübersichtlichen Tafeln. Man sitzt in China mit Vorliebe Auge in Auge gerne um einen runden Esstisch herum. Das ist so üblich und man sitzt auch in größeren Gesellschaften mit bis zu fünfzehn Personen um solch einen Tisch. In der Mitte dieses Tisches steht eine runde Drehplatte, die sogenannte „faule Susanne“. Auf ihr werden alle Speisen sichtbar und somit leicht zugänglich angerichtet. Durch drehen dieser Platte kann sich jeder Gast von jedem Gericht bedienen.
Ehrengäste sitzen immer links und rechts neben dem Gastgeber. Dieser ist immer bemüht, mehr Essen anzubieten, als die Gäste verspeisen können. Wenn die Gäste die gesamten Speisen aufessen würden, wäre dies ein Symbol dafür, dass der Gastgeber zu wenig Essen aufgeboten hätte, was zu einem Gesichtsverlust des Gastgebers führt. Das bedeutet das er seinen Ruf verliert.
Aber nicht nur das Essen ist in China wichtig, sondern auch der gleichzeitige Genuss von Alkohol. Teil der Kultur ist es sein Glas in einem Zug zu leeren.

Das Essen in China
Kulinarisch teilt sich China in vier Regionen auf:
Norden, Osten, Süden und Westen

Die Stadt Peking und Schantung sind dabei typisch für die Küche des Nordens, die salzig ist und auf Weizenprodukten basiert.
Mit Schweinefleisch gefüllte Bällchen werden in Soja und Reisessig getaucht. Sehr beliebt sind auch Nudeln und gedämpftes Brot aber am bekanntesten ist die Pekingente: Entenfleisch, Pflaumensoße und Zwiebeln werden in hauchdünne Pfannkuchen gerollt.

Die Kantonküche im Süden zeichnet sich durch Gebratenes, Gekochtes und Gedämpftes aus. In Restaurants wird in Wägelchen „dim sum“ herumgefahren. Das sind gefüllte Teigtaschen, die man in verschiedene Soßen eintunkt.  Die Küche von Chaozhou ist eher süss und es werden viele Meeresfrüchte verwendet.

Im Osten wird das Essen von Shanghai geprägt, wo man in Suppen und Meeresfrüchten schwelgt. Die Gerichte sind oft sehr ölig. Hier wird beispielsweise „siulong bao“ gegessen. Das sind gekochte Fleischstückchen im Teig.

Sichuan ist das Zentrum der westchinesischen Küche, die Unmengen an scharfen Gerichten zu bieten hat. Von einem Kraut namens „chuancai“ wird einem sogar der Mund taub. Zu den bekannten Gerichten gehören hier „suancai yu“, eine Suppe mit einegelegtem Gemüse und Fisch, oder „shuizhu roupian“, Schweinefleischstücke die in einem Meer aus Chili und Kohlblättern gekocht werden.
Auch das Essen aus Henan und Hubei ist für seine Schärfe bekannt.

Getränke in China
Zum Essen trinken die Chinesen Wein, Bier oder auch einen starken, klaren Schnaps namens „baijiu“. Wörtlich übersetzt bedeutet das „Weißwein“. Der bekannteste dieser Schnäpse stammt aus Maotai. Der Stärkste Schnaps heißt „Erguotou“ und hat 65 Prozent.
Tee wird dagegen überall in China getrunken und vor allem auch zum essen. In China gibt es viele Teesorten wie beispielsweise den Chrysanthemen-Tee, den westlichen Tee, den grünen Tee, und den herrlichen Acht-Schätze-Tee, eine Mischung aus Blumenblüten und Knospen, der mit Kandiszucker gesüßt wird.
Kaffee hat in China keine Tradition. In den meisten Restaurants steht er zwar auf der Speisekarte, aber meist wird einem dann nur ein Instantkaffee vorgesetzt. Die Chinesen nehmen auch gerne eine Schale kochend heißes Wasser.
Fruchtsäfte sind in China weit verbreitet und Mineralwasser bekommt man überall im ganzen Land.

Bei dem aktuellen Tempo mit welchem sich China immer mehr weiterentwickelt und modernisiert, wird es aller voraussichten nach spätestens im sich Jahr 2040 mit den westlichen Standards messen können.
Die Akademie der Wissenschaften in Peking veröffentlichte zu Ende Januar einen Bericht namens „China Modernization Report 2010“. Aus diesem ergibt sich das China in den Jahren zwischen 1990 – 2005 mit einem durchschnittlichen zweiten chinesischen Modernisierungsindex von 3,5 Prozent schneller in der Modernisierung voranschreitet wie der Rest der Welt. Wenn die Werte auch in den folgenden Jahren gleich bleiben, so zeigen die Hochrechnungen das China im Jahr 2040 bereits ein mittelentwickeltes Land sein wird.

Um ein mittelentwickeltes Land zu werden müssen folgende Kriterien erfüllt sein:
Das jährliche Durchschnittseinkommen der Einwohner muss über einem Wert von 20.000 US-$ liegen (ca. 14.000 Euro), ebenso sollten die Schlüsselwirtschaftsindikatoren unter den 40 bestplatzierten der Welt liegen. Die Soziale Versorgung (Alters- und Gesundheitsversorgung) sollte 100% der Einwohner abdecken, etwa 80% der Bevölkerung müsse in Städten leben und mit diesen Voraussetzungen sollte auch die Lebenserwartung bei mehr als 80 Jahren liegen. Der Human Development Index (kurz HDI) sollte sich unter den ersten 20 Plätzen der am größten entwickelten Ländern einsortieren. Das Wachstum der Wirtschaft wird der Umwelt nicht weiter schaden und die Lebensqualität der Bevölkerung ist mit den großen weit entwickelten Ländern gleichzusetzen.

He Chuanqi, der Chef des Zentrums für Modernisierungsforschung, erklärte bereits, dass die Modernisierung des Landes bereits in der Mitte des 19. Jahrhundert begonnen hätten. Nun nach über 100 Jahren entwickele sich China von einem Entwicklungsland zu einem Schwellenland. Dabei sei auch festzuhalten das China bereits vier Fünftel der ersten Modernisierungsphase vollendet hat; Hongkong, Peking, Macao und Taiwan erreichen bereits sogar die zweite Modernisierungsphase. Manche der Indikatoren von Peking und Shanghai sind sogar mit denen Italiens zu vergleichen, existieren hier bereits beide Entwicklungsphasen, so sind sie aber noch ungleich verteilt. Die Modernisierung der Volksrepublik China sei einer der wichtigsten Teile der globalen Modernisierung, da es sich bei der Modernisierung des Landes gleichzeitig auch um den größten Teil der Menschheit handle.

Einreise nach China
Einreisen ist in China nur mit einem durch in China ausgestelltes Visum möglich. Zusätzlich ist ein Merkblatt das in den Chinesischen Botschaften angefordert werden kann von Nöten. Beantragte Visa brauchen im normal Fall ca. 2-3 Wochen Bearbeitungszeit. Wobei es helfen soll wenn man einen frankierten Umschlag beilegt. Einfacher ist es bei Gruppenreise wo dies vom Veranstalter übernommen wird. Aber auch hier neige ich dazu es einmal selber zu überprüfen damit es keine Überraschungen bei der Einreise in China gibt.

Sprache in China
Die Amtssprache in China ist Mandarin. Außerdem wird neben zahlreichen regionalen Dialekten Kantonesisch (Yue), Fukienesisch, Xiamenhua sowie Hakka gesprochen. Die autonomen Regionen Chinas sprechen eigenen Sprachen (beispielsweise Tibetisch oder Mongolisch). Geschäftsleute und Reiseleiter in China sprechen auch sehr gutes Englisch. Somit dürfte ein Verständigungsproblem entfallen.

Staatsform in China
China ist eine sozialistische Volksrepublik. Die Verfassung stammt aus dem Jahr 1982 und die letzte Änderung wurde im Jahr 1999 vorgenommen. Das Parlament besteht aus einer Kammer, dem Nationalen Volkskongress (Quanguo Renmin Daibiao Dahui) mit 2.987 Mitgliedern, die alle 5 Jahre von Provinzparlamenten, autonomen Gebieten sowie Städten und der Volksbefreiungsarmee gewählt werden. Die bestimmende politische Macht in China ist die Kommunistische Partei Chinas (KPCh) mit dem Ständigen Ausschuss des Politbüros, dem Partei-Generalsekretär und weiteren sechs Mitgliedern als oberstes Entscheidungsgremium.

Verwaltungsgliederung in China
Es gibt 23 Provinzen (sheng): Anhui, Fujian, Gansu, Guangdong, Guizhou, Hainan, Hebei, Heilongjiang, Henan, Hubei, Hunan, Jiangsu, Jiangxi, Jilin, Liaoning, Qinghai, Shaanxi, Shandong, Shanxi, Sichuan, Yunnan, Zhejiang sowie Taiwan (das von China als 23. Provinz beansprucht wird).

Es gibt 5 autonome Regionen (zizhiqu)
Guangxi, Nei Mongol, Ningxia, Xinjiang Uygur, Xizang (Tibet)

Es gibt 4 regierungsunmittelbare Städte (shi)
Peking, Chongqing, Shanghai, Tianjin

Es gibt 2 Sonderverwaltungszonen
Hongkong und Macao

Währung in China
Die Währung in China ist der Renminbi. Die Einheit ist der Yuan, der sich in 10 Jiao und 100 Fen unterteilen lässt.
Noten und Münzen in der Landeswährung (Renminbi ¥uan) dürfen bei der Ein- und Ausreise bis zum Betrag von 6000 Yuan mitgeführt werden.

Zeitverschiebung
In China gilt: MEZ + 7 Std. Da ab etwa Mitte April bis ca. Mitte September in China ebenfalls Sommerzeit gilt, bleibt der Zeitunterschied erhalten, nur während der kurzen Zeit gilt MEZ + 6 Std.

Klimazonen in China
Durch die Größe des Landes bedingt, gibt es verschiedene Klimazonen:
Im Nordosten im Gebiet Shenyang/Harbin liegt die Durchschnittstemperatur im Januar bei -12 bzw. -19 Grad, im Sommer bei 21-25 bzw. 20-23 Grad.

In Peking liegen im Januar und Februar die Durchschnittstemperaturen bei -4,6/-2,2 Grad. Sogar Schneefall ist bis März möglich. Im Mai bis August liegen die Temperaturen bei 20 bis etwa 26 Grad im Durchschnitt. Heiße Sommer und hohe Luftfeuchtigkeit gibt es dann. Der Frühling und Herbst sind hier die beste Reisezeit. Im Juli und August gibt es starke Regenfälle.

Die Städte Chongqing, Nanjing und Wuhan am Gelben Fluss sind im Sommer sehr heiß und es gibt dort starke Regenfälle.

In Shanghai gibt es ganzjährig hohe Luftfeuchtigkeit. Der heißeste Monat ist der August mit Temperaturen um 35 Grad. Von Dezember bis März ist es verhältnismäßig kühl (im Schnitt 4-8 Grand). Mit Regen kann man hier immer rechnen.

Im Süden des Landes (ab Xiamen, in Guilin, Guangzhou) ist das Klima fast subtropisch. Die Temperaturen während der Wintermonate liegen nie unter 10 Grad und im Sommer ist es sehr heiß (ca. 30 Grad) Ganzjährig herrscht hier eine hohe Luftfeuchtigkeit. Der wenigste Regen fällt von Dezember bist Januar.

Hotels
Hotels gibt es in China in Hülle und Fülle und auf jeden Fall für jeden Geldbeutel. Die Hotels lassen sich in verschiedenen Kategorien unterteilt. Es gibt die Superior Hotels, die Deluxe Hotels und die Super Deluxe Hotels von internationalem Niveau. In Großstädten finden sich die Hotels mit hohem internationalem Standard. In ländlichen Gebieten und Touristisch wenig erschlossenen Orten müssen einfache Unterkünfte akzeptiert werden

Sprachen und Schriften
Chinesisch (im Westen als Mandarin bekannt) ist die in ganz China verwendete Sprache. Die chinesische Schrift hat eine Geschichte von mehr als 6.000 Jahren.
Neben Chinesisch existieren viele Dialekte, die von den 55 Minderheiten verwendet werden und in Autonomen Gebieten auch als Amtssprache zugelassen sind.
Die Geschäftleute in China sprechen flüssiges Englisch, denn Englisch gilt in China auch als Geschäftssprache. Außerhalb der Geschäftswelt und in den Touristenzentren muss man aber mit keinen oder nur sehr geringen Englischkenntnissen rechnen.

Die Hafenstadt Shanghai ist die bedeutendste Industriestadt der Volksrepublik China und liegt an der Ostküste Chinas, südlich der Yangtse-Mündung. Grob betrachtet ist Shanghai in zwei Gebiete unterteilt: das moderne Pudong (östlich des Huangpu Flusses gelegen), gekennzeichnet von Wolkenkratzer, Neubauten, Flughafen und Hafen und das „alte Shanghai“ Puxi (westlich des Huangpu Flusses). Verbunden werden die beiden Stadtteile durch die längsten Hängebrücken der Welt: die Nanpu-Brücke mit einer Gesamtlänge von 8346 m und die Yangpu-Brücke, die sich über 7658 m erstreckt.

Das gesamte Verwaltungsgebiet Shanghais hat 18,9 Millionen Einwohner (2008). Davon sind 13,7 Millionen registrierte Bewohner mit ständigem Wohnsitz und 5,2 Millionen temporäre Einwohner mit befristeter Aufenthaltsgenehmigung. Wird die Kernstadt (hohe Bebauungsdichte und geschlossene Ortsform) als Grundlage genommen, leben in Shanghai etwa 13,9 Millionen Menschen. Der Ballungsraum (einschließlich Vororte) hat etwa 17,8 Millionen Einwohner.

Die Volksrepublik China kurz China genannt und liegt im Osten von Asien. Der Offizielle Name der Volksrepublik China ist „Zhonghua Renmin Gongheguo“ und ist mit 1,3 Milliarden Einwohnern das bevölkerungsreichste Land der Erde. Außerdem ist China der flächengrößte Staat in Ostasien und auch nach Russland, Kanada und den USA der viertgrößte Staat der Erde. Die Nord-Süd-Ausdehnung Chinas beträgt 4500 km; die Ost-West-Ausdehnung 4200 km. Die Küstenlänge aller Seegrenzen Chinas beläuft sich auf 14.500 km. Der längste Fluss Chinas ist mit rund 6300 km der Jangtse, der höchste Berg der auf der Grenze zu Nepal liegende Mount Everest mit 8848 m und der größte See der Qinghai-See mit rund 4500 km². Die Gebirge bedecken in China zwei Drittel des Landes. Die Volksrepublik China grenzt an 14 Staaten und hat damit gemeinsam mit Russland die meisten Nachbarländer der Welt. Im Norden und Nordwesten grenzt China an Kasachstan, Kirgisistan und Tadschikistan, im Westen an Afghanistan und Pakistan. Im Süden und Südwesten grenzt China an Indien, Nepal, Bhutan, Indien, Myanmar, Laos, Vietnam und das Südchinesische Meer. Im Osten grenzt China an das Ostchinesische Meer, Nordkorea, Russland und die Mongolei.

Die Hauptstadt von China ist Peking mit 7,6 Millionen Einwohnern. Die größte Stadt in China ist Shanghai mit etwa 15 Millionen Einwohnern. In China gibt es mehr als 50 Städte die die Millionenmarke überschreiten. Die Sprache die in China gesprochen wird heisst Mandarin. Außerdem wird neben zahlreichen Dialekten Kantonesisch, Fukienesisch, Xiamenhua sowie Hakka gesprochen. Geschäftsleute und Reiseleiter sprechen allerdings auch Englisch.
Je nachdem in welche Region von China man reisen möchte, es gibt eine Vielzahl von Sehenswürdigkeiten in ganz China von denen man sich auf jeden Fall so viele wie nur möglich anschauen sollte, um einen kleinen Eindruck dieses beeindruckenden Landes zu bekommen.