Guilin liegt im Nordosten des Autonomen Gebiets Guangxi der Zhuang-Nationalität im Süden von China mitten in einer bizarren Karstberlandschaft. Man sagt: „die Landschaft in Guilin ist die schönste unter dem Himmel.“ Die Geschichte von Guilin lässt sich ca 2000 Jahre zurückverfolgen.
Guilin ist wegen seiner Karstberge und den vielen Grotten ein schönes Stückchen Erde und somit auch ein beliebtes Urlaubsziel. Man kann sowohl grüne Berge, klare Gewässer und auch Felsformationen in dieser Landschaft finden. Die Landschaft Guilins ist wirklich ein Land mit einer unvergleichlichen Schönheit. Unter Touristen wird Guilin als „Touristenort Nr. 1“ bezeichnet. Den Urlaubern werden deshalb viele faszinierende Sehenswürdigkeiten geboten und in jedem Jahr werden es mehr Touristen die diesen Ort besuchen.

Der Li Fluss
Dieser Fluss entspringt am Katzenberg im Kreis Xing’an im Nordosten von Guangxi und mündet in den Perle Fluß. Der Fluss durchfließt Guilin und Yangshuo und die Hauptstrecke ist etwa 83 km lang. Während einer Schifffahrt auf dem Li-Fluss bekommt man viele schöne Karstberge, klare Flüsse, einige Karsthöhlen und reizvolle Felsenaber auch Felder und Bauerhöfe zu sehen.

Der Elefantenrüsselberg
Der Elefantenrüsselberg, der am Ufer des Li-Flusses liegt, ist eine geologische Extravaganz. Der Berg sieht aus wie ein Elefant der mit seinem Rüssel Wasser aus dem Fluss trinkt und ist ein wirkliches Wahrzeichen von Guilin. Die Höhle die durch den Berg führt stellt das Auge dar. Man kann sich mit Unmengen Tauben fotografieren lassen oder mit Requisiten der Zhuang- Minderheit. Mehr Spaß macht es aber im klaren Wasser des Li zu paddeln. Anschließend kann man sich ans Ufer in die Sonne setzen und einen gebratenen Li-Fisch essen, der für wenig Geld zu haben ist.

Der Fubo Berg
Der Fobo Berg der auch „Wellenbrecher Berg“ heißt, befindet im Nordosten von Guilin. Der Berg liegt am Ufer des Li-Flusses und immer wenn der Fluss Hochwasser hat brausen einige Wellen hervor. Wenn man das beobachtet scheint es so als ob der Berg die Wellen besänftigen würde. Am Fuß des Fubo Berges befindet sich eine Höhle Namens „zurückgegebene Perle“. In der Höhle sind viele Buddhafiguren anzuschauen.

Der sieben Sterne Park
Im Osten von Guilin liegt der sieben Sterne Park. Es ist eine gepflegt Anlage mit Sieben Gipfeln, die an das Sternbild des großen Bären erinnert. Daher der Name. Die bekannten Sehenswürdigkeiten sind die Höhle der Sieben Sterne, der Wald der Gedenksteine, der Kamelberg, die Blumenbrücke und der Longyingfelsen.

Kulturpark der Minderheiten
Etwa einen Kilometer nördlich vom Sieben-Sterne-Park liegt dieser Kulturpark. Ein Rundgang vermittelt einen Einblick über das Leben der verschiedenen Völkerschaften der Provinz.

Der Dicaishan
Der Dicaishan auch „Berg der farbigen Schichten“ genannt liegt direkt am Loi Jaing im Norden der Stadt und ist 223 Meter hoch. Außerdem hat der Discaishan vier Gipfel, den Yue- und den Siwang-Berg, den Kranich-Gipfel und den Gipfel des leuchtenden Mondes. Die abwechslungsreichen Gesteinsschichten des Berges sehen wie aufgehäufte Bunte Seide aus. Somit ist auch der Name des Berges erklärbar.

Chengdu, die Hauptstadt der bevölkerungsreichsten Provinz Sichuan hat sich trotz aller Modernisierungsmaßnahmen viel von ihrer Geschichte bewahrt. Auf dem ersten Blick zeigt sich die Stadt Chengdu die mit ihrem Einzugsgebiet etwa 12 Millionen Einwohner hat wie eine ganz normale Großstadt. Aber die Stadt und die Umgebung haben den Touristen viele der schönsten und berühmtesten Sehenswürdigkeiten des Landes zu bieten. Neben der herrlichen Tempelarchitektur, den stimmungsvollen Teehäusern und den Großen Pandas ist die Stadt auch eine günstige Ausgangsbasis für eine Reise nach Tibet oder eine buddhistische Pilgerfahrt nach Leshan und zum Emeishan. Auch ist die Stadt Umschlagsplatz für Tee und Seide. Ganz berühmt ist die Stadt auch für ihre sehr scharfe Sichuan Küche. Alleine für diese lokalen Gerichte kommen Touristen in die Stadt.

Aufzuchtstation Großer Panda
Etwa 11 km nördlich von Chengdu befindet sich die größte Pandaaufzuchtstation der Welt. Hier wird der Fortbestand dieser Tiere auf etwa 600 Hektar Land gesichert. Die Pandas streifen hier in großen Bambushainen und Wäldern herum. Die Aufzuchtstation wurde genau an den Lebensraum der Pandas angepasst. Es wird sehr genau darauf geachtet dass immer viel frische Luft im Reservoir herrscht, denn überall gibt es dichten Bambus der viel Sauerstoff produziert. Zurzeit leben dort etwa 38, der stark vom Aussterben bedrohten Lebewesen. Am besten kann man die unter Naturschutz stehenden Tiere zur Fütterungszeit sehen. In freier Wildbahn kann man nur noch sehr wenige Pandas finden, da die Menschen den Pandas immer mehr Lebensraum nehmen und sie somit verdrängen.

Der Wuhou Tempel
Dieser Tempel steht südwestlich vom Jin-Fluss, ist einer der schönsten und ältesten Tempel in Chengdu und ist ein Baudenkmal aus der Zeit der Drei Reiche. Er wurde im 4. Jh erbaut und im Jahr 1672 komplett restauriert. Deshalb sind die einzelnen Gebäude und Skulpturen auch heute noch in so einen guten Zustand.
Hier kann man das Grab von König Liu Bei besichtigen und auch gibt es einen Lotusteich mit einigen Pavillons zu sehen. Wuho heißt so viel wie Kriegsminister, was sich auf Zhuge Liang bezieht, einen berühmten Militärstrategen jener Epoche.

Teehäuser in Chengdu
Die Stadt ist für seine Teehäuser berühmt, die chadian, wo man sich in einen Bambussessel setzt und mit Freunden plaudert. Während der Kulturrevolution wurden viele dieser Häuser als Treffpunkt der Intelligenz geschlossen. Bei dampfendem Cha kann man hier auch Karten spielen, Zeitung lesen und hitzige Debatten führen. Das Panorama des Gesellschaftslebens in China wird hier deutlich.
Dem Wenshu-Tempel ist ein Teehaus angeschlossen, und viele der Teetrinker machen von dort einen Abstecher zum Renmin Park westlich von Stadtzentrum. Eine ganze Reihe von Teehäusern säumt auch den Jin-Fluss, der sich durch die Stadt zieht.

Der Wenshu Tempel
Dieser Tempel ist eine weitläufige buddhistische Anlage im Norden von Chengdu. Zudem ist er der besterhaltenste und zugleich größte der Stadt. Berühmt ist er wegen seiner zehn eisernen Figuren buddhistischer Götter und hundert bronzenen Buddhafiguren. Die vier Himmelskönige, zwei auf jeder Seite am Eingang sind bunt bemalt. Zur Anlage gehören eine Reihe von Tempeln sowie ein großes Teehaus, wo sich die Leute treffen, um sich zu entspannen und Zeitung zu lesen. Im rückwärtigen Bereich der Anlage befindet sich ein angenehmer Garten mit mehreren verschlungenen Pfaden. Wirklich beeindruckende hier sind aber wohl die vielen Gläubigen, die zusammenkommen, um Buddha anzubeten, dies wird „baifo“ genannt. Am Wochenende lässt sich das rege Treiben am besten beobachten. Vor dem Tempel werden an Ständen alle möglichen Devotionalien angeboten.

Die Hütte des Du Fu
Die Hütte des Du Fu ist ein bedeutender Ort für die Chinesen und liegt westlich vom Qingyang Palast. Du Fu war ein konfuzianischer Dichter der Tang Zeit und gilt als der bedeutenste Lyriker Chinas, denn sein Leben war sehr leidvoll. Sein trinkfreudiger Mitstreiter Li Bai wird oft in einem Atemzug mit ihm genannt, obwohl die beiden als Person wie auch als Schriftsteller völlig unterschiedlich waren.
Sowohl seine strohgedeckte Hütte als auch andere Orte hat Du Fu in über 200 Gedichten beschrieben, die er hier verfasste. Wer der Hütte schon einen Besuch abgestattet hat, dokumentiert eine Chronik. Mao Zedong, Zhu De, Liu Shaoqi, Deng Xiaoping und der Dramatiker Cao Yu sind nur einige die schon hier waren.
Es gibt auch Modelle die zeigen wie sich das Haus im Lauf der Zeit verändert hat.

Hainan im Südchinesischen Meer ist eine große tropische Insel und die südlichste Insel Chinas. Im alten China galt diese Insel als Rand der zivilisierten Welt und als Verbannungsort für unliebsame Beamte. Heutzutage wird aus der Insel aber ein Touristen Paradies gemacht. Die Insel ist 34380 km² groß und liegt auf dem gleichen Breitengrad wie Hawaii. Hainan heißt übersetzt „südlich des Meeres“ ist aber besser bekannt als das „Hawaii des Ostens“. Nach Taiwan ist Hainan die zweitgrößte Insel Chinas. Im Landesinneren und 52 Prozent der Fläche Hainans ist mit dichtem Regenwald bedeckt. Das ganze Jahr über blühen überall auf der Insel farbenfrohe Blumen und es gibt viele tropische Vogelarten zu beobachten. Die durchschnittliche Temperatur liegt das ganze Jahr bei 20 bis 25 C. Auf Hainan gibt es über 300 Thermalquellen. Die meisten dieser Quellen gelten als Heilig und sind reich an Schwefel und anderen Elementen heute in Thermotherapiezentren beispielsweise gegen Rheuma, Haut- und Herzkrankheiten und Husten eingesetzt werden. Die Insel lockt aber auch Touristen an, wegen der über 50 wunderschönen, feinen Sandstränden. Es gibt hier gute Bedingungen für Taucher und für andere Wassersportarten. Ebenso werden sich Golfern hier genauso wohl fühlen wie Taucher, denn für sie gibt es Neuerdings 12 wunderschöne an Klippen und auf kleineren Inseln gelegene 18-Loch Golfplätze.

Sanya
Sanya ist Chinas südlichste Stadt und erstreckt sich in eine lange Ferienzone. Hier findet man unter großen Kokospalmen die schönsten Sandstrände Chinas. Das Stadtzentrum liegt sehr schön auf einer sichelförmigen Halbinsel zwischen dem Meer und dem hier mündenden Sanya Fluss. Hier gibt es für Touristen aber nur wenige Attraktionen. Die meisten Gäste nutzen ihren Aufenthalt hier nur als Durchgangsstation auf dem Weg zu den schönen Stränden.
Am schönsten ist die sanft geschwungene Yalong Bucht mit einem weißen Sandstrand von 6,5 km im Osten des Ortes. Hier ist man am südlichsten Punkt Chinas angelangt.
Zur Yalong Bucht kommt man über den Yalon Bucht Platz in Saya, wo ein 29 Meter hoher Totemphal steht. Die Innschrift besteht nur aus Zeichen und Symbolen für Tiere und Götter, darunter ein Drachen, Pangu und Yu der Große, der Bezwinger der Fluten.
Näher bei Sanya liegt im Süden der kleinere und überlaufenere Strand von Dandonghai. An der Halbinsel Luhuitou ziehen sich natürlich noch weitere Strände entlang. Tianya Haijiao im Westen von Sanya erreicht man in einer halben Stunde mit dem Bus. Ein mit Schriftzeichen „tainya“(Rand des Himmels) und „haijiao“ (Karte des Meeres) versehener Stein steht am Strand. Er ist eigentlich hauptsächlich deshalb erwähnenswert, weil er auch auf dem Zwei-Yuan-Geldschein abgebildet ist.

Luhuitou (galoppierender Hirsch)
Sehr nahe der Stadt Sanya befindet sich ein Korallenriff welches aussieht wie ein galoppierender Hirsch der den Kopf wendet. Daher hat dieses Riff seinen Namen. Das beste Panorama über die Stadt und das Meer hat man vom Gipfel des Hügels.

Tianyahaijiao (Ende der Welt)
Die Südspitze der Insel etwa 23 km westlich von Sanya gelegen wird von den Bewohner Hainans als „Ende der Welt“ bezeichnet, denn hier befinden sich steile Felsen in denen Schriftzeichen eingehauen sind. Diese Zeichen kommen der Bedeutung „Pfeiler am Südhimmel“ oder „Ende der Welt“ sehr nahe.

Der Tempel der 5 Beamten
Zu Ehren von 5 Staatsdienern wurde dieser Tempel erbaut. Vom Kaiser wurden diese Diener auf die Insel Hainan verbannt, denn sie hatten es gewagt die Entscheidung ihrers Kaisers in Frage zu stellen und zu widersprechen. Jedoch wurde die Meinung der Beamten von vielen Menschen geteilt und somit erbauten sie den Staatsdienern im 19. Jh diesen Tempel.

Die Mangrovenwälder
In der Nähe der Stadt Qiongshan findet man viele Mangrovenwälder die nur an tropischen Küsten wachsen, denn sie werden regelmäßig von der Flut überschwemmt. Deshalb werden sich auch „der Wald auf dem Meeresgrund“ genannt.

Dali ist einer der wenigen Orte Chinas, die es einem Reisenden schwer machen, überhaupt wieder weg zufahren. Dali liegt in der südwestlichen Provinz Yunnan, ca 370km von deren Hauptstadt Kunming entfernt und ist eine sehr alte Stadt. Im Jahr 1382 wurde die Stadt auf einer Ruine einer älteren Stadt errichtet. Das typische Schachbrettmuster des damaligen Städtebaus ist aber heute auch noch erhalten. Auch die Stadtmauer und das Nord- und Südtor der Stadt sind in gutem Zustand.
Dali war einst die Hauptstadt des Reiches Nanzhao. Die Region geriet dann im 13. Jh unter die Herrschaft der Mongolen. Die größte ethnische Minderheit sind die Bai, die eine tibeto-burmesische Sprache sprechen. Ihre traditionellen Häuser, die mit meist grünen Dachziegeln gedeckt sind, kann man in Xizhou, im Norden der Stadt sehen.
Dali ist für seinen Marmor bekannt und in der Haupteinkaufsstraße gibt es viele Marmorbilder zu kaufen. Auch das Museum von Dali hat schöne Exemplare zu zeigen. Des Weiteren hat Dali noch viele traditionelle Werkstätten und Geschäfte, Tempel und Klöster zu bieten, die noch heute für Touristen zugänglich sind.

Die drei weißen Pagoden
Das wahrscheinlich berühmteste Fotomotiv von Dali sind die drei weißen Backsteinpagoden des Chongshen Klosters, am Fuße des Zhonghe Berges. Sie sind das Wahrzeichen der Stadt und landesweit berühmt. Die mittlere Pagode, mit 16 Dächern ist im Grundriss quadratisch und 69 m hoch und stammt aus dem 9. Jh.
Die zwei anderen sind achteckig und nur 42 m hoch und auch 100 bis 200 Jahre jünger.
Die Pagoden stehen auf dem Gelände eines im Stil der Tang Zeit rekonstruierten Tempels, in dem über die Geschichte informiert wird und ein Teil jener gut 680 Reliquien ausgestellt ist, die bei einer Restaurierung der Türme 1978 bis 1980 im Fundament und in der Spitze der großen Pagode entdeckt wurden.

Erhai See
Etwa zehn Minuten mit dem Fahrrad von Dali entfernt liegt der Erhai See. Die beste Sicht auf den See hat man vom Zhonge Tempel aus.
Kormoran Fischen ist hier sehr beliebt und die Hotels in der Umgebung organisieren solche Ausflüge gerne für Touristen. Der See fungiert auch als Wasserstrasse nach Wase, einem traditionellen Dorf am Ostufer mit lebhaftem Markt an jedem 5., 10., 15., 20., 25., und 30., eines Monats.
Auf der Insel Putuo mit einem Tempel namens Guanyin lebt eine kleine Gemeinde. Man kann sich in der Ausländerstraße erkundigen, ob eine Gruppe gemeinsam hinüberfahren möchte. Ansonsten kann man ein Boot nehmen, etwa fünf Kilometer östlich von Dali an der Anlegestelle Caicun.

Der Zhonge Tempel und Umgebung
Die Landschaft rund um Dali ist herrlich. Hier gibt es faszinierende Tempel und das eine oder andere Dorf mit original Bai-Architektur zu sehen. Ein Stück außerhalb von Dali auf einem Berg liegt der Zhonge Tempel. Von hier aus hat man einen guten Ausgangspunkt umd die Umgebung zu erkunden. Ein Weg schlängelt sich bergauf aber man kann auch 20 Minuten mit der Bergbahn fahren und dabei die herrliche Sicht über den Erhai-See genießen. Die Bahn fährt an vielen Gräbern vorbei, an verfallenen Häusern und an Bächen. Oben angekommen steht man dann am Eingangstor zum Tempel, der buddhistische und taoistische Elemente aufweist. Führer bieten einen Ausritt mit einem Pony an, in die Wälder und weiter zu Quellen, Wasserfällen und Flüsschen. Alles zu finden in den Cangshan Bergen die das Hinterland von Dali bilden.

Guanyin Tempel
Etwa 5 km südlich von Dali befindet sich ein hübscher kleiner Guanyin Tempel. In der kleinen Halle vor dem Haupttempel steht die Göttin und wird von 18 Luohan verehrt. Die Luohan sind in kleinen in den Fels gehauenen Nischen untergebracht und haben einen lebhaften Gesichtsausdruck. Einer hat einen besonderen langen Arm, der nach dem Mond in den Wolken zu greifen scheint. Ein anderer zieht seine Hose Hoch, unter der dürre Beine zum Vorschein kommen. Links von ihm steht ein berauschter, schwankender Luohan. Wieder ein anderer reitet auf einem Tiger, während ein weiterer sich seinen Bauch aufreißt, der einen Buddha sehen lässt. Man sollte auch nach den Luohan mit den überlangen Augenbrauen Ausschau halten.
Die Tempelanlage ist ein Nonnenkloster, das bewohnt ist. Der große Tempel hinten beherbergt eine Sammlung von Buddhastatuen. Im Innenhof steht ein rechteckiger Tempel in einem Teich mit Brücke auf einem Findling. Der Felsen wurde offensichtlich von der Göttin in diese Position gerollt, um eine Armee am weiteren Vorrücken zu hindern.
Die beiden goldenen Schriftzeichen an der Tür rechts beim Eingang bedeuten Rad des Gesetzes.

Shanghai ist eine der größten Städte dieser Welt und gehört zur wichtigsten Industrie und Handelsmetropole in China. Die 13 Millionen Einwohner Stadt war damals als „Paris des Orients“ bekannt. Außerdem ist Shanghai auch die berühmte kulturhistorischste Stadt in China und gleichzeitig beliebtes Reiseziel für Touristen. Shanghai hat viele Sehenswürdigkeiten zu bieten wie beispielsweise den Bund, den Jadebuddha Tempel und den Yu Yuan Garten. Für europäische Touristen ist Shanghai ein ideales Reiseziel. Entlang den Bund kann man viele Bauwerke in verschiedenen Baustilen sehen. Die Bauwerke wirken wie eine internationals Architekturausstellung.
Auch gilt Shanghai als Einkaufsparadies denn in den Geschäften kann man die verschiedenartigsten Waren kaufen.

Der Bund
Wenn man Shanghai besucht sollte man auf jeden Fall den Bund vesichtigen. Der Bund wird als eine große internationale Architekturausstellung bezeichnet. Dort hat man die Möglichkeit viele verschiedenartige Bauwerke in den unterschiedlichsten Baustilen zu sehen. Hier kann man noch viele alte Gebäude entdecken wie beispielsweise das Zollgebäude (1927), das Peace Hotel (1930) oder die Bank of China (1921). Hier erinnert noch vieles an die Kolonialzeit. Früh am morgen versammeln sich an diesem Ort viele einheimische um Sport zu treiben denn die  Uferpromenade gilt als Wahrzeichen in Shanghai.

Der Oriental  Pearl Tower
Der Oriental Pearl Tower kann man im Stadtteil Pudong besichtigen. Er hat eine Höhe von 468 m und ist somit das höchste Bauwerk Shanghais. Der Oriental Pearl Tower ist der höchste Fernsehturm in ganz Asien und auch der dritthöchste in der Welt. Von hier aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf den Bund und er gilt somit als idealer Blick über Shanghai.

Der Yu Yuan Garten
In der nähe der Altstadt liegt der Yu Yuan Garten. Dieser wurde von Pan Yunduan mit seinen gesamten Ersparnissen erbaut. Während der Tangzeit im Jahre 1559 begann die Bauzeit. Fertig gestellt wurde alles erst im Jahre 1577. Im Jahr 1842 wurde die Parkanlage während des Optimumkrieges komplett zerstört. Ende der 1950er Jahre wurde der Park von der Lokalregierung restauriert und 1961 für die Öffentlichkeit wieder zugänglich gemacht. Seit dem Jahr 1982 steht die Parkanlage auf der Liste der „Denkmäler der Volksrepublik China“.

Die „Avenue of Stars“
Die Avenue of Stars ist das chinesische Gegenstück zum berühmten „Walk of Fame“ in den U.S.A. Hier kann man in den Boden eingelassene „Sterne“ mit den Handabdrücken berühmter chinesischer Filmstars entdecken. Stars wie Jackie Chan oder Jet Li sind hier mit ihren Handabdrücken verewigt. Die „Avenue der Stars“ ist eine nur für Fußgänger zugängliche Straße und liegt direkt gegenüber von Hongkong Downtown. Von hier aus hat man die beste Aussicht auf die beeindruckende Skyline von Hongkong. Gegen 20 Uhr bietet sich die beste Zeit für einen Spaziergang an, denn dann beginnt eine faszinierende Lichtshow an den Fassaden und auf den Dächern der Wolkenkratzer.

Der Jade Buddha Tempel
Dieser Tempel wurde 1911 gebaut und hat seinen Namen wegen zwei kostenbaren Buddha Statuen aus Jade erhalten. Diese Statuen waren im Jahr 1882 ein Geschenk aus Burma an China. Die Größte dieser Statuen ist 1000kg schwer und über 1,90 Meter hoch. Jeden Tag besuchen diesen Tempel tausende von Touristen und auch Anhänger besuchen diesen für sie heiligen Ort.

Die kämpfenden Mönche des Shaolin Tempels sind ein Synonym für das chinesische „gongfu“. Von morgens bis abends sind die Mönche hier mit der buddhistischen Lehre und dem Kampfgeist beschäftigt. Die Spiritualität hier hat schon die Phantasie vieler angeregt und auch den Stoff für so manchen Film geliefert.

Der Shaolin Tempel liegt im Songshan Gebirge zwischen Luoyang und Zhengzhou und wurde im 5. Jh von einem Mönch mit dem Namen Ba Tuo gegründet, einem Experten in Sachen Kampfkunst. Einer seiner beiden Schüler, Seng Chou, konnte mit einem einzigen Satz auf das Dach des Hauses springen.

Hodhidharma, der indische Mönch auf den die buddhistische Zen (Chan) –Sekte zurückgeht, kam 527 zu Besuch. Er entwickelte für die Mönche eine Reihe von Körperübungen, die sie nach den langen Sitzperioden der Meditation ausführen sollten. Der Grundstein für „wushu“, die Kampfkunst, war gelegt.

Im Gegensatz zu Karate, Teakwondo oder Kickboxen vermittelt die Variante hier Spiritualität und einen Lebensstil.

Der Tempel zeigte sich künstlerischen und etwas extravaganten Mönchen gegenüber offen, die in anderen Klöstern abgelehnt wurden.

Er avancierte auch zum Zufluchtsort für Hunderte von Soldaten. Militärs und Banditen die oft in Kampfsportarten ausgebildet waren. Sie alle trugen dazu bei, den Tempel vor drohenden Überfällen zu schützen. Gleichzeitig stieg er in der kaiserlichen Gunst und gelangte zu Wohlstand.

Die Mönche des Shaolin Klosters wurden oft gebeten, für den Hof zu kämpfen und es wurde eine Armee von Mönchsoldaten ins Leben gerufen. Während der Ming Dynastie hatten die Mönche ihren großen Ruhm erreicht, unter der Qing Dynastie ging es dann bergab. Der Tempel wurde zigmal geplündert und niedergebrannt, auch von den Roten Garden in den 70er Jahren.

Heute kommen Tausende von Möchtegern Mönchen ins Kloster, um dort einen Schnellkurs in Selbstverteidigung zu besuchen. Der Verwaltung war bald klar, dass man damit gut Geld machen konnte und der Tempel öffnete sich den Massen.

Und so hat so mancher Bodyguard hier diese todbringende Kunst studiert.

Rund um den Tempel sind die Kampfsportschulen wie Pilze aus dem Boden geschossen. Viele Fremde machen einen Kurs in der Hoffnung, zum zweiten David Carradine zu werden, dem Star der Fernsehserie Kung Fu.

Jedes Jahr pilgern Tausende von „gongfu Fans“ zum Shaolin Tempel. Einige erweisen Bodhidharma ihre Ehre, andere lassen sich eher von Bruce Lee oder Jet Li leiten und wieder andere sind einfach nur neugierig. Hinter dem Blitzlichtgewitter der Fotoapparate  und den Souvenirläden steht jedoch ein herrliches Bauwerk. Und bis heute ist der Shaolin Tempel die Heimat fernöstlicher Kampfkunst.

Der Tempel

Im Haupthof wimmelt es nur so vor Stellen, die alle vom weltweiten Einfluss des Shaolin Tempels zeugen. Im Haupttempel sind drei goldene Buddhas sowie ein Bildnis von Damo zu sehen. Damo war zwar ein bisschen durch einen Samtvorhang rechts verdeckt, doch kann man ihn an seinem Bart und den indischen Zügen erkennen.

Im hinteren Bereich des Klosters liegt der „Im Schnee stehende Pavillon“, wo sich der Mönch Huihe den Arm abgeschnitten hat, um besser mit dem Wesen des Chan bzw Zen Buddhismus in Kommunikation treten zu können. In der „Wenshu Halle“ daneben ist ein Stein untergebracht, dessen Oberfläche die Gestalt eines Bodhisattvas (nach höchster Erkenntnis strebende Wesen aus dem Mahayana Buddhismus) hat.

Der „Pilu Pavillon“ dahinter weist viele Wandmalereien auf. Beeindruckender sind jedoch die Fußabdrücke, welche die Legionen kämpfender Mönche hinterlassen haben.

Der „Guanyin Tempel“ rechts lässt die berühmten Fresken mit Mönchen beim Kampfsport sehen.

In der „Chuipu Halle“ sind Figuren in verschiedenen Meditationshaltung und Kampfesposen ausgestellt. Verschiedene Kampfsportarten werden gezeigt, darunter die martialische „Luohan Faust“ benannt nach dem bekannten Luohan aus der buddhistischen Mythologie.

Leider betteln heute manche Mönche die Touristen an, der Großteil pflegt allerdings weiter diszipliniert die asketische Kampfeskunst, selbst wenn der Kommerz im Tempel blüht.

Der berühmte Pagodenwald (Ta Lin) befindet sich 200 Meter den Berg hinauf, auf der Eintrittskarte ist ein Lageplan. Jede der kleinen Pagoden erinnert an einen der ehrenswerten Mönche, die hier beerdigt sind.

Da es am Wochenende im Shaolin Kloster extrem voll ist, empfiehlt es sich an einem Wochentag zu kommen.

In der Chinesische Geschichte und auch heutzutage noch ist die Stadt Xian eine der wichtigsten Städte in China. Die Ehrwürdige, ewige Stadt Xian zählt zum Besten, was China zu bieten hat, und kann auf mythologische Ursprünge zurückblicken. Einige Wissenschaftler behaupten sogar, dass die Stadt schon blühte, als die chinesische Zivilisation gerade begonnen hatte. Die Seidenstrasse nahm hier ihren Anfang, und so brachten Abgesandte aus dem Ausland einen Hauch vom Islam ins Land.
Während der Tang Dynastie war die Stadt die wichtigste Station der Seidenstrasse und über mehr als 1000 Jahr lang war Xian sogar die Hauptstadt für 12 Dynastien.
Wegen dieser langen Geschichte gibt es in Xian heute noch viele Kunstdenkmäler, alte Ruinen und Tempel, kaiserliche Mausoleen und Gartenanlagen. Auch kann man viele Türme und Lauben, Pavillons, Gedenkbögen und Steingravuren in Xian besichtigen. Heute ist Xian die Hauptstadt der Provinz Shanxi und eines der wichtigsten Industrie- und Wissenschaftszentren Chinas.

Die Stadtmauer
Eines der ältesten militärischen Befestigungen der Welt ist die Stadtmauer. Sie ist mit 12 km die vollständigste erhaltene Stadtmauer Chinas und wurde während der Ming Dynastie (1368 – 1644) erbaut. Der Baubeginn war im Jahre 1370, dem 3. Jahr der Regierungsperiode Hongwus. Das Bauende war im Jahr 1378. Die Stadtmauer ist etwa 12 meter hoch, 5-12 Meter breit und umschließt die Stadt Xian rechteckig. Die Basis der Mauer ist sogar 15 bis 18 Meter breit.

Die Terrakottaarmee
Die größte archäologische Entdeckung und somit auch das kulturhistorischste Relikt des 20. Jh. ist die Terrakottaarmee. Diese Armee war vor 2200 Jahren eine Grabbeigabe des Ersten Chinesischen Kaisers Qin Shihuangdi. Schon in den anfängen seiner Herrschaft ließ er sich eine gigantische Grabanlage schaffen, die von einer Armee aus Tonsoldaten für alle Zeit bewacht werden sollte. In dieser unterirdischen Anlage können Touristen etwa 8000 lebensgroße Soldaten aus Terrakotta, mehr als 500 Tonpferde, über 150 aus holz gefertigte Kriegswagen und Waffen aus Bronze bestaunen. Im Jahr 1974 wurden diese Figuren aus Ton von eine Bauern entdeckt und werden als das 8. Weltwunder bezeichnet.

Die große Wildganspagode
Dieser Tempel stellt einen markanten Meilenstein in Xian dar und liegt südlich der Stadt. Die Pagode wurde ursprüngliche vom Kaiser Gao Zong im Jahr 648 v. Chr zu Ehren seiner Mutter, der Kaiserin Wende, gebaut. In der Tang Dynastie war dieser Tempel in Changan (so hieß Xian damals) der berühmteste Tempel. Im Haupttempel kann man sehen wie drei Buddhastatuen von 18 Luohan (erleuchtete Mönche) flankiert.
Der berühmte Mönch Xuan Zang (602-664) der Schriften aus Indien sammelte stand dem Tempel vor. Die große Wildganspagode wurde errichtet, um die Hunderte von buddhistischen Schiffen aufzubewahren und zum Schutz für die 657 Bände buddhistischer Schriften. In der Tang Zeit wurde sie unter der Regierung der Kaisering Wu Zetian der damaligen Mode entsprechend als viereckige Steinpagode umgebaut und hat sieben Stockwerke.

Die kleine Wildganspagode
In dieser kleinen Wildganspagode, an der Youyi Yil, ein Stück südlich der Stadtmauer, gibt es weniger zu sehen. Sie wurde im 8. Jh gegründet. Ursprünglich hatte die Pagode 15 Stockwerke. Die beiden oberen fielen aber einem Erdbeben zum Opfer und auch ein Stück vom Dach des eleganten Gebäudes stürzte dabei ein. Man kann auf die Pagode hinaufsteigen um einen tollen Blick über die Stadt zu genießen. Aber Achtung… sie ist über 40 Meter hoch!

Das Banpo Museum
Im Jahr 1953 wurden am östlichen Stadtrand die Spuren eines Dorfes der neolithischen Yangshao-Kultur entdeckt. Das ist eine Vorstufe der chinesischen Kultur. Auf einer Fläche von über 4000 qm großen und zum größtenteils überdachten Stätte kann man die Grundrisse von etwa 100 Wohnhäusern und Töpferwerkstätten zu sehen.

Huaqing Chi / Thermalquellen
Etwa 30 km östlich von Xian gelegen, in einem großen Park am nördlichen Fuß des Huanshan Gebirges findet man das Huaging Bad. Diese Thermalquellen enthalten viele Mineralien und seltene Elemente die heilend bei vielen Krankheiten wirken. Es war schon damals im Altertum ein besonders beliebtes Ausflugsziel für die chinesischen Kaiser. Besonders der Kaiser Xuan Zhong ging im Winter oft mit seiner Konkubine Yang hier her. Auch heute noch kann man in dem 43 °C heißen Mineralwasser baden.

Der Glocken/Trommelturm
Eines der bekanntesten und besterhaltensten Türme in China ist der Glockenturm.
Er wurde 1384 im Yingxiang Tempel gebaut. Glocken und Trommel verkündeten damals die Tages- und Nachtzeiten. Seit dem Jahr 1582 steht der Glockenturm im Zentrum der Stadt. Die Hauptstrassen führen von den Stadttoren auf ihn zu. Auf dem Turm oben hängt noch die große Glocke und an jedem Tag gibt es dort mehrmals täglich klassische chinesische Musikkonzert. Am Westlichen Ende eines neu angelegten Platzes steht der älter Trommelturm.